200 Experten bei bundesweit wichtigster Radverkehrskonferenz in Bremen

Radfahrerin befährt bei schönem Wetter die Fahrradstraße Parkallee in Bremen (Archivbild)
Bild: Imago | Lars Berg
  • Bundesweit wichtigste Radverkehrskonferenz für Kommunen startet in Bremen
  • Expertinnen und Experten tauschen sich aus, wie Radverkehr organisiert werden kann
  • Gute Beispiele sollen als Vorbilder gezeigt werden – darunter Bremen

In Bremen treffen sich ab dem Mittag rund 200 Mobilitätsexpertinnen- und experten aus ganz Deutschland zur Fahrradkommunalkonferenz. Sie gilt als die wichtigste deutsche Radverkehrskonferenz auf kommunaler Ebene. Veranstaltet wird sie unter anderem vom Deutschen Städtetag und dem Städte- und Gemeindebund. Zahlreiche Städte zeigen dabei, wie sie ihren Radverkehr organisieren und ob das als Vorbild für andere Kommunen taugen könnte. Die Verantwortlichen in den Verwaltungen wollen sich auch darüber austauschen, warum die Mobilitätswende hierzulande nicht so schnell vorangeht wie unter anderem in Oslo, Brüssel und Paris.

Vor allem aber sollen gute Beispiele gezeigt werden, wie Gemeinden, Städte oder Landkreise den Radverkehr voranbringen – zum Beispiel in Bremen, Münster, Aachen, Darmstadt und Köln. Bei Exkursionen durch Bremer Stadtteile werden auch Themen wie das Fahrradparken oder Lastenrad-Systeme besprochen.

Und natürlich wird die Frage behandelt, wie angesichts enger Städte mit wenig Platz das Radfahren überhaupt angemessenen Raum finden und wie das auch politisch durchgesetzt werden kann. In Bremen gibt es bekanntlich seit Jahren Streit um die Einrichtung von Rad-Premiumrouten. Auf diesen Strecken soll das Autofahren nicht mehr an erster Stelle stehen. 

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Bild: Radio Bremen

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Dieses Thema im Programm: Rundschau am Morgen, 22. November 2021, 7 Uhr