Bremer Schulaufsicht entkräftigt Rassismus-Vorwürfe gegen die ISB

Der Eingangsbereich der International School of Bremen.

Bremer Schulaufsicht entkräftigt Rassismus-Vorwürfe bei der ISB

Bild: Radio Bremen
  • Rassismus-Vorwürfe gegen ISB laut Schulaufsicht nicht belegbar.
  • Zwei Gerichtsprozesse im Laufe des Jahres wegen der Vorwürfe.
  • Schule muss bei Bezahlung rechtlich nachbessern.

Die Bremer Schulaufsicht hat ihren Abschlussbericht zu den Vorwürfen gegen die International School of Bremen (ISB) vorgelegt. Darin heißt es, es gebe keine hinreichenden Belege für die rassistische Diskriminierung einer ehemaligen Beschäftigten.

Auch die angebliche Manipulation von Noten an der ISB sei nicht nachweisbar, heißt es im Bericht der Schulaufsicht. Wegen Mobbing-Vorwürfen war es im Laufe des Jahres schon zu zwei Gerichtsprozessen gekommen.

Kein Mobbing in Prozessen nachgewiesen

Zwei ehemalige Lehrerinnen hatten gegen die ISB geklagt. In den Prozessen war kein Mobbing nachgewiesen worden – die Schule hatte sich aber mit beiden Lehrerinnen auf eine Zahlung von 6.000 Euro geeinigt.

Thema im Abschlussbericht der Schulaufsicht ist auch die Bezahlung von Lehrkräften an der ISB. Die Schule halte sich nicht in allen Fällen an die rechtlichen Vorgaben, heißt es – dahingehend müsse sie jetzt nachbessern.

Bremer Politik fordert Aufklärung von Mobbingvorwürfen an der ISB

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Dieses Thema im Programm: Bremen Vier, Nachrichten, 9. November 2022, 17 Uhr