Mobbingvorwurf: International School zahlt Ex-Lehrerin 6.000 Euro

Die International School im Bremer Technologiepark.
Bild: Imago | imagebroker
  • Ehemalige Lehrerin und ISB einigen sich
  • ISB zahlt 6.000-Euro an ehemalige Angestellte
  • Schon früher gab es Mobbingvorwürfe

Im Streitfall zwischen der International School of Bremen (ISB) und einer ehemaligen Lehrerin hat es nun eine Einigung gegeben. Nachdem das Arbeitsgericht Bremen die Klage der ehemaligen Lehrerin abgewiesen hatte, akzeptiert die Frau laut ISB nun das Urteil und verzichtet auf weitere Rechtsmittel.

Der Anwalt der ehemaligen Lehrerin bestätigt das. Es sei richtig, dass die Klägerin an den Anschuldigungen nicht weiter festhalte. Dies stehe im Verhältnis zu einer Zahlung von 6.000 Euro der ISB an die ehemalige Lehrerin.

Bereits zweite Zahlung von 6.000 Euro

Schon in der Vergangenheit hatte es zu Mobbingvorwürfe gegen die ISB gegeben. Eine andere ehemalige Lehrerin der Privatschule klagte unter anderem auf Zahlung von Schmerzensgeld. Auch in diesem Fall zahlte die ISB der Frau 6.000 Euro.

Über die Mobbing-Verwürfe gegen die ISB hatte buten un binnen erstmals im Februar berichtet. Mehrere ehemalige und aktive Lehrkräfte berichteten von teils rassistischen Mobbing-Erfahrungen an der Schule. Auch die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) prangerte entsprechende Praktiken an. Die Schulleitung ließ die Vorwürfe durch einen Anwalt für Arbeitsrecht prüfen. Seine Untersuchung fand keine Anhaltspunkte für systematisches Mobbing.

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Dieses Thema im Programm: buten un binnen um 6, 1. August 2022, 18 Uhr