Land Bremen nimmt Intensivpatienten aus Sachsen auf

Eine Angestellte einer Intensivstation im Schutzanzug auf einem Flur (Archivbild)

Land Bremen nimmt Intensivpatienten aus Sachsen auf

Bild: Imago | Reichwein
  • In der Nacht wurden zwei Intensivpatienten aus Dresden übernommen
  • Sie wurden per Intensivtransport nach Bremerhaven gebracht
  • Im Laufe des Tages werden in Bremen noch zwei weitere Patienten aus Sachsen erwartet

Bremen hat in der Nacht die ersten zwei Intensivpatienten aus Sachsen übernommen. Das hat das Gesundheitsressort mitgeteilt.

Wegen der steigenden Zahl von Corona-Neuinfektionen kommen die Krankenhäuser vor allem in Süd-und Ostdeutschland zunehmend an den Rand ihrer Kapazitäten. Intensivpatienten müssen deshalb teilweise in andere Bundesländer verlegt werden.

Die beiden Patienten wurden in der Nacht aus Dresden ausgeflogen und per Intensivtransport nach Bremerhaven gebracht. Dort werden sie in den Kliniken Reinkenheide und Am Bürgerpark behandelt.

Im Lauf des Tages werden in Bremen noch zwei weitere Patienten aus Sachsen erwartet. Sie sollen dann im St.-Josef-Stift und im Klinikum Bremen-Ost aufgenommen werden. Insgesamt hat Bremen fünf Intensivplätze gemeldet, in die Menschen aus anderen Bundesländern verlegt werden können.

Sanitätsflugzeug der Luftwaffe gestartet

Seit Freitag beteiligt sich auch die Luftwaffe an der Verlegung von Patienten. Ein Sanitätsflugzeug der Luftwaffe ist auch heute wieder gestartet. Der Gesundheitsexperte der Grünen, Janosch Dahmen, hält es inzwischen für möglich, dass Intensivpatienten auch ins Ausland verlegt werden müssen. Er verwies zu Begründung auf vielen Corona- Neuinfektionen.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 28. November 2021, 13 Uhr