Bovenschulte kündigt zeitnahe Entscheidung zur Bremer Innenstadt an

Die Einfahrt vom Breparkhaus Mitte in der Bremer Innenstadt.

Bovenschulte kündigt zeitnahe Entscheidung zu Bremer Innenstadt an

Bild: Radio Bremen
  • Bürgermeister Bovenschulte verteidigt Entscheidungen zu Innenstadt-Plänen
  • FDP-Fraktion fragt in Aktueller Stunde nach Alternativen
  • Senat will laut Bovenschulte zeitnah entscheiden

Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) hat das lange Festhalten des Senats an den inzwischen gescheiterten Innenstadt-Plänen des Bauunternehmers Kurt Zech verteidigt. Das Projekt, das Karstadt-Gebäude, Parkhaus Mitte und die ehemalige Kaufhof-Immobilie gemeinsam zu entwickeln, sei sinnvoll und die beste Lösung gewesen, so Bovenschulte in einer Aktuellen Stunde der Stadtbürgerschaft. Aus den Plänen wurde jedoch nichts – der Senat muss nun entscheiden, wie es stattdessen weitergeht.

Der FDP-Abgeordnete Thore Schäck fragte in der Aktuellen Stunde, ob der Senat konkrete neue Pläne hat und wie sichergestellt wird, dass nicht wieder Jahre vergehen, ohne dass sich etwas entwickelt. Er sprach von einer alarmierenden Entwicklung in der Innenstadt. Dabei nannte er auch die vorerst gescheiterten Pläne für einen Uni-Campus am Brill.

Koalition sieht in Scheitern Chance für Neubeginn

Schäck warnte davor, Investoren durch schlechte Rahmenbedingungen zu vergraulen.  CDU-Fraktionschef Heiko Strohmann warf dem Senat vor, seit Jahren Entwicklungen zu verschlafen. Redner der Koalition nannten das Scheitern der Zech-Pläne auch eine Chance für einen Neubeginn. Das Parkhaus Mitte gehört der Stadt – was auf diesem Areal passiert, wird der Senat nach Bürgermeister Bovenschultes Worten nun relativ zeitnah entscheiden. Das Gelände könne selbst entwickelt oder bei einem Verkauf mit einem Konzept ausgeschrieben werden.

Nach Absage an Zech: Senat braucht neuen Plan für Bremer Innenstadt

Bild: Radio Bremen

Mehr zum Thema:

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 6. Juli 2022, 6 Uhr