Bremen setzt auf mehr Corona-Impfungen in den Stadtteilen

Audio vom 17. Oktober 2021
Ein Mann erhält im Impfzentrum in Bremen-Gröpelingen eine Corona-Impfung.
Bild: Radio Bremen | Julian Beimdiecke
Bild: Radio Bremen | Julian Beimdiecke
  • Impfstellen entstehen in Oslebshausen und Vegesack
  • Weitere Einrichtungen in Osterholz und dem Bremer Süden geplant
  • Impfzentrum auf der Bürgerweide schließt am 22. Oktober

Die Stadt Bremen verstärkt ihr vor-Ort-Impfangebot gegen das Corona-Virus. In vier Stadt- oder Ortsteilen sollen Impfstellen das zentrale Impfzentrum auf der Bürgerweide ersetzen. Das schließt am 22. Oktober.

Die beiden ersten Impfstellen in Vegesack und Oslebshausen sollen am Montag ihren Betrieb aufnehmen. Man gehe dorthin, wo man mit einer schlechteren Anbindung an niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte rechne, sagte Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Linke). Vegesack betreibt der Arbeiter-Samariter-Bund, Oslebshausen wird von der Johanniter-Unfall-Hilfe betrieben, die auch schon für das Impfzentrum zuständig war. Zwei weitere Impfstellen folgen später – eine im Bremer Weserpark in Osterholz und eine im Bremer Süden.

Wir gehen dorthin, wo wir mit einer schlechteren Anbindung an niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte rechnen müssen

Claudia Bernhard im Interview.
Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Linke)

Daneben soll es auch weitere Angebote durch mobile Impfteams und Impfmobile geben. "Wir schaffen dadurch ein flächendeckendes Angebot in der ganzen Stadt", sagte Bernhard. "Zusätzlich zu den Kapazitäten der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten sind wir in der Lage, pro Tag bis zu 2.500 Impfungen auszuführen." Verfügbar seien sowohl Erst- wie auch Zweitimpfungen sowie Auffrisch-Impfungen, hieß es.

Warum sich viele Bremer jetzt erst impfen lassen

Video vom 11. September 2021
Die Warteschlange von dem Impfmobil am bremer Weserpark.
Bild: Radio Bremen
Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 18. Oktober 2021, 5:30 Uhr