Bremerhaven hat die günstigsten Immobilienpreise im Bundesvergleich

Ein Modellhaus steht auf Geldbündeln

Bremerhaven: Günstige Immobilienpreise im bundesweiten Städtevergleich

Bild: DPA | Zoonar | Wolfgang Filser
  • Kaufpreise für Wohnungen in Bremerhaven um zwölf Prozent gestiegen
  • Bremerhaven im Bundesvergleich aber im unteren Segment
  • Insgesamt wurden 78 Großstädte verglichen

Wer in Bremerhaven eine Wohnung kaufen will, muss laut einer Studie des Immobilienportals "immowelt" deutlich mehr hinlegen als noch vor einem Jahr. Demnach sind die Preise seitdem um durchschnittlich zwölf Prozent gestiegen – auf etwa 1.400 Euro pro Quadratmeter. Allerdings gehört Bremerhaven damit immer noch zu den günstigsten deutschen Großstädten. Die niedrigsten Immobilien-Preise gibt es demnach in strukturschwachen Kommunen. Dazu zählt "immowelt" neben Chemnitz und Gelsenkirchen auch Bremerhaven.

Untersucht wurden die Preise von Bestandswohnungen mit einer Größe von 40 bis 120 Quadratmetern in insgesamt 78 deutschen Großstädten. Das Ergebnis: München (8.610 Euro pro Quadratmeter), Frankfurt am Main (5.960 Euro) und Hamburg (5.700 Euro) bleiben die teuersten Wohnorte in Deutschland. Die größten Preisanstiege von bis zu 31 Prozent innerhalb eines Jahres gab es in Erfurt, Leverkusen und Remscheid. Datenbasis für die Berechnung der Kaufpreise waren auf immowelt.de inserierte Angebote.

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Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 18. Januar 2022, 13 Uhr