Cuxhavener Hochseefischer fürchten Einbußen durch neue Fangquoten

Ein Fischkutter fährt in der deutschen Bucht und wird von Möwen begleitet.

Bild: DPA | Marcus Brandt
  • Hochseefischer dürfen mehr Hering aber weniger Seelachs fangen
  • Cuxhavener Fischer rechnen mit deutlichen Einbußen
  • Der Brexit hat den Kampf um die Fangquoten weiter verschärft

Die deutschen Hochseefischer sind unzufrieden mit der Bilanz für dieses Jahr. 2021 werde als eines der schlechtesten Jahre überhaupt in die Geschichte eingehen, heißt es aus Cuxhaven.

Der Brexit hat den Kampf um die Fangquote in der Nordsee weiter verschärft. Deutsche Fischer dürfen im kommenden Jahr in der Nordsee mehr Hering aber weniger Seelachs fangen und das trifft die niedersächsischen Fischer in Cuxhaven besonders hart.

Die Kutterfisch-Genossenschaft in Cuxhaven ist auf den Seelachsfang spezialisiert.  Mehr als die Hälfte der Fangquote hat sie in den vergangenen zwei Jahren verloren. Geschäftsführer Kai-Arne Schmidt kündigt an, hab Januar ein bis zwei seiner sieben Schiffe im Hafen liegen zu lassen.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 28. Dezember 2021, 12 Uhr