Bremer Hochschulen führen digitale Lehre nach Weihnachtspause weiter

Ein Mann arbeitet im Homeoffice mit seinem Laptop (Symbolbild)

Bremer Hochschulen führen digitale Lehre nach Weihnachtspause weiter

Bild: DPA | Fleig/Eibner-Pressefoto
  • Präsenzbetrieb startet eine Woche später als geplant
  • Digitale Lehre bis zum 16. Januar
  • Laborpraktika und Ähnliches dürfen stattfinden

Die Hochschulen in Bremen und Bremerhaven starten eine Woche später in den Präsenzbetrieb als geplant. Das hat das Wissenschaftsressort heute gemeinsam mit den Hochschulen entschieden, wie buten un binnen erfuhr. Hintergrund ist die sich verschärfende Corona-Lage.

Die meisten Studierenden in Bremen und Bremerhaven können sich darauf einrichten, dass ihre Lehrveranstaltungen in der kommenden Woche weiter per Laptop oder Tablet und übers Internet stattfinden. Bis zum 16. Januar sollen möglichst viele Angebote digital abgewickelt werden, hieß es aus dem Büro von Bremens Wissenschaftssenatorin Claudia Schilling (SPD). Laborpraktika oder zum Beispiel das Musizieren an der Hochschule für Künste seien von der Regel aber nicht betroffen.

Hochschulen setzten bereits im Dezember auf digitale Lehre

Groß umstellen müssen sich Lehrende und Lernende dabei nicht. Denn die bremischen Hochschulen hatten schon Mitte Dezember weitestgehend auf digitale Lehre umgestellt. So wollten sie das Risiko durch vermehrte Infektionen während der Feiertage minimieren. Jetzt wird diese Praxis also um eine Woche verlängert.

Am Nachmittag beraten die Gesundheitsministerien der Länder über weitere Corona-Maßnahmen. Zudem entscheiden die Bildungsministerien darüber, wie es an den Schulen weitergehen soll.

Autor

  • Folkert Lenz

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 5. Januar 2022, 14 Uhr