Hafenbetreiber in Hamburg und Bremen wollen enger zusammenarbeiten

Kräne stehen am Wasser vor Schiffen und einer Skyline.
Bild: DPA | Georg Wendt
  • Acht Container-Terminals in Hamburg, Bremen, Bremerhaven und Wilhelmshaven sollen kooperieren
  • Gemeinsame Absichtserklärung von HHLA und Eurogate bis Jahresende scheint möglich
  • Ergebnis könnte gemeinsame Gesellschaft sein

Der Hamburger Hafenbetreiber HHLA und die Bremer Eurogate – bislang Konkurrenten – wollen enger zusammenarbeiten. Das bekräftigte die HHLA-Vorstandsvorsitzende Angela Titzrath am Donnerstagvormittag in Hamburg. Demnach könnte es bis Ende des Jahres eine entsprechende Absichtserklärung geben. Bei gutem Willen aller Beteiligten halte sie diesen Zeitplan für möglich.

Gemeinsame Gesellschaft von HHLA und Eurogate möglich

Acht Container-Terminals in Hamburg, Wilhelmshaven, Bremen und Bremerhaven sollen den Plänen zufolge künftig kooperieren. Möglich sei eine gemeinsame Gesellschaft. Es gehe aber nicht darum, die Hafenbehörden zusammenzulegen, betonte HHLA-Chefin Titzrath.

Vertrauliche Gespräche werden fortgesetzt

Die vertraulichen Gespräche zwischen HHLA und der Bremer Eurogate würden derzeit fortgesetzt. Die HHLA sei gut aufgestellt für eine mögliche Zusammenarbeit mit Eurogate, sagte Titzrath. Dabei sieht sie vor allem Vorteile bei Innovationen wie Automatisierung und Nachhaltigkeit. Der Hamburger Logistik-Konzern sei allerdings heute schon in der Lage, mehr als 60 Prozent über die Schiene umzuschlagen – das sei mehr als in Bremerhaven, Rotterdam und Antwerpen zusammen.  

Rückblick: Mögliche Hafenfusion stößt auf Interesse

Bild: Radio Bremen

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Dieses Thema im Programm: Bremen Vier, Nachrichten, 11. November 2021, 13 Uhr