Bremerhaven muss einen Kredit von fast 30 Millionen Euro aufnehmen

  • Der Stadt fehlen 27,5 Millionen Euro
  • Das geht aus dem vorläufigen Haushaltsabschluss hervor
  • Eigentlich hatte die Stadt mit einem Defizit von 44,5 Millionen Euro gerechnet
Auf Euronoten liegende Würfel zeigen das Wort "Haushalt" (Symbolbild)
Das Defizit fällt laut Kämmerer Torsten Neuhoff geringer aus als erwartet. Bild: Imago | Steinach

Bremerhaven muss für das vergangene Jahr einen Kredit in Höhe von 27,5 Millionen Euro aufnehmen. Das geht aus dem vorläufigen Haushaltsabschluss hervor, mit dem sich der Magistrat befasst hat. Das Defizit fällt laut Kämmerer Torsten Neuhoff geringer aus als erwartet, unter anderem deshalb, weil sich der Bund mit 10 Millionen Euro stärker an den Kosten der Unterkunft für Arbeitlosengeld II-Empfänger beteiligt hat.

Außerdem sei der Einbruch bei den Steuereinnahmen nicht so hoch ausgefallen wie erwartet. Zudem wurden Gewerbesteuermindereinnahmen in Höhe von 12,7 Millionen durch Bund und Länder ausgeglichen.

Ursprünglich hatte die Stadt mit einem Defizit von rund 44,5 Millionen Euro gerechnet. Eine Kreditaufnahme ist möglich, weil wegen der Corona-Pandemie eine Haushaltssonderlage erklärt und die Schuldenbremse ausgesetzt wurde.

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Rundschau, 17. Februar 2021, 17 Uhr