Bremer BLG-Chef bekräftigt Absicht zu Häfen-Kooperation

Ein Containerschiff schippert auf dem Meer.

Bremer BLG-Chef bekräftigt Absicht zu Häfen-Kooperation

Bild: Radio Bremen
  • Vertrauliche Gespräche zwischen Bremen und Hamburg
  • HHLA-Chefin: man müsse ins Tun kommen
  • Seehäfen verlangen Ausbau des Schienennetzes

Der Vorstandsvorsitzende des Bremer BLG-Konzerns, Frank Dreeke hat in Hamburg noch mal die Absicht zur Kooperation der Containerterminals bekräftigt. Die Pläne seien sinnvoll, sagte er zu buten un binnen am Rande einer Veranstaltung des Zentralverbands der Seehäfen. Er verwies ausdrücklich darauf, dass die Gespräche zwischen Bremen und Hamburg vertraulich sind. Deshalb könne er sich nicht im Detail dazu äußern.

Die Chefin der Hamburger Hafen und Logistik (HHLA), Angela Titzrath, hatte kürzlich erklärt, es könnte bis Ende des Jahres eine Absichtserklärung über eine Kooperation geben. Heute fügte sie hinzu, man müsse bei der Zusammenarbeit aller Hafen-Beteiligter ins Tun kommen und alte Muster überspringen. So verlangen die Seehäfen von der Bundesregierung einen kräftigen Ausbau des Schienennetzes und mehr Geld für Landstromanlagen.

Die BLG ist zur Hälfte an dem Containerunternehmen Eurogate beteiligt, das zurzeit mit der HHLA über eine Kooperation verhandelt. Dabei geht es um eine Zusammenarbeit der Terminals von Bremen und Bremerhaven, Hamburg und Wilhelmshaven.

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Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Nachrichten, 17. November 2021, 16 Uhr