Betrüger verschicken gefälschte Gewoba-Briefe an Mieter in Bremen

Ein Schild des Wohnungsbaukonzern Gewoba auf dem Dach des Büros.
Bild: Radio Bremen
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  • In Osterholz sind gefälschte Briefe der Gewoba im Umlauf
  • Kunden sollen Miete auf ein anderes Konto überweisen
  • Polizei ist die Masche bekannt – Schreiben sollen weggeworfen werden

In Bremen sind derzeit gefälschte Briefe der Wohnungsbaugesellschaft Gewoba im Umlauf. In den Schreiben werden die Menschen dazu aufgefordert, ihre Miete auf ein neues Konto zu überweisen.

In den Schreiben wird die angebliche neue Bankverbindung der Gewoba genannt. Doch die Iban deutet auf ein Konto im Ausland hin. Sie beginnt nicht mit der für Deutschland gültigen Abkürzung "DE".

Polizei rät – Schreiben einfach wegwerfen

Die Polizei kennt diese Masche schon. Immer wieder tauchen solche Schreiben in den Briefkästen der Wohnblocks der Gewoba auf, heißt es. Aktuell sind Schreiben im Bremer Stadtteil Osterholz – speziell in Tenever – im Umlauf. Die Polizei rät den Betroffenen die Schreiben einfach wegzuwerfen.

Erkennen kann man die Fälschungen allein daran, dass sie an niemanden persönlich adressiert sind. Die Polizei rät außerdem: Nachbarn, die nicht gut deutsch sprechen, über die Fälschungen zu informieren.

Gewoba-Mieter im Fokus von Kriminellen: Polizei warnt vor Betrug

Video vom 27. Oktober 2021
Zwei Briefe von der Gewoba.
Bild: Radio Bremen
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Autor

  • René Möller

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 26. Oktober 2021, 19 Uhr