Exklusiv

Schaefer will Runden Tisch zur Zukunft der Rennbahn

  • Schaefer will sich schnell um die Zukunft des Rennbahngeländes kümmern
  • Dafür will sie unter anderem einen Runden Tisch einberufen
  • Senat dürfe Fehler nicht wiederholen, sagte Schaefer
Maike Schaefer
Drückt auf's Tempo: Maike Schaefer (Grüne) will die Zukunft des Bremer Rennbahngeländes möglichst schnell klären. (Archivbild)

Bremens designierte Umweltsenatorin Maike Schaefer will sich nach ihrem Amtsantritt möglichst schnell um die Zukunft des Rennbahngeländes kümmern. Dafür soll unter anderem ein Runder Tisch einberufen werden, kündigte die Grünen-Politikerin gegenüber buten un binnen an. Beim Volksentscheid im Mai hatte sich eine Mehrheit der Bremer gegen eine Bebauung des Areals ausgesprochen. Schaefer will nun schnell klären, wie es mit dem Gelände weitergeht.

Ihr Ziel sei es, in den ersten 100 Tagen ihrer Amtszeit alle Beteiligten an einen Tisch zu bringen, sagte Schaefer. Wie es mit dem rund 30 Hektar großen Gelände weitergeht, könne der neue Senat nur gemeinsam mit Bürgerinitiative, Anwohnern und Stadtteilpolitikern entscheiden. Vor dem Volksentscheid hatte die Bürgerinitiative dem Senat wiederholt vorgeworfen, von oben herab über die Zukunft der Rennbahn entscheiden zu wollen. Diesen Fehler dürfe der neue Senat nicht wiederholen, sagte die Grünen-Politikerin.

Alle Beteiligten müssten jetzt darlegen, wie sie sich die Zukunft des Areals vorstellen und wer die Kosten für Umgestaltung und Pflege übernehmen soll. Sie wünsche sich, dass das Areal ökologisch aufgewertet werde und künftig die Stadtteile Hemelingen und Vahr miteinander verbinde. Vor dem Volksentscheid hatten sich die Grünen für eine Teilbebauung des Geländes ausgesprochen. Die bisherige Fraktionsvorsitzende Schaefer soll am Donnerstag von der Bürgerschaft zur neuen Senatorin für Umwelt, Bau und Verkehr gewählt werden.

Ergebnis zum Volksentscheid zur Bebauung der Galopprennbahn

Zu sehen ist die ehemalige Galopprennbahn von der Tribüne aus.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Rundschau am Nachmittag, 12. August 2019, 17 Uhr