Untergegangene historische Segelyacht vor Cuxhaven geborgen

  • Schiff wurde aus 18 Metern Tiefe geborgen und dann abgeschleppt
  • Am Abend traf die Yacht in Cuxhaven ein
  • Segelyacht gewann 1973 den Admiral's Cup
Die Segelyacht Rubin
So sah sie damals aus: Die Segelyacht "Rubin", mit der 1973 erstmals eine deutsche Mannschaft beim Admiral's Cup siegte. Bild: DPA | DB Schilling

Das Segelschiff "Sharki", ehemals "Rubin", ist am Nachmittag erfolgreich vom Meeresgrund der Außenelbe vor Cuxhaven geborgen worden. Inzwischen wurde die Yacht nach Cuxhaven geschleppt. Bei dem Schleppvorgang lag ein Großteil der Yacht unter Wasser.

Die 15-Meter-Yacht war am Mittwoch dem Kapitän zufolge mit einer Fahrwassertonne zusammengestoßen und anschließend gesunken. Die siebenköpfige Crew blieb dabei unverletzt. Die polnischen Segler, vier Männer und drei Frauen, hatten sich auf eine Rettungsinsel flüchten können und waren von Seenotrettern geborgen worden.

Die Kosten für die Bergungsaktion muss der polnische Schiffseigner wohl aus eigener Tasche bezahlen: Der Nordseezeitung sagte der Eigner, die "Sharki" sei nicht versichert gewesen.

Berühmt geworden war die Yacht unter ihrem ursprünglichen Namen "Rubin". 1973 hatte der Hamburger Kaufmann Hans-Otto Schümann mit ihr den Admiral's Cup gewonnen. Eine kleine Sensation: Es war das erste Mal, dass eine deutsche Crew den ersten Platz holen und sich vor allem vor der starken britischen Konkurrenz behaupten konnte.

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Nachrichten, 12. August 2020, 8:00 Uhr