Unwetterbilanz: 7 Millionen Euro Schaden in Bremen

  • Versicherungswirtschaft legt erste regionale Unwetterbilanz für 2018 vor
  • Bremen kommt mit sieben Millionen Euro Schaden noch relativ glimpflich davon
  • Bundesweit entstand ein Versicherungsschaden von 2,6 Milliarden Euro
Ein entwurzelter Nadelbaum liegt auf den Dächern von Autogaragen nach dem Sturm "Friederike" (Archivbild)
Allein Stürme verursachten 2018 in Bremen einen Versicherungsschaden von rund fünf Millionen Euro. Für Hagel- und Starkregenschäden mussten die Versicherer weitere zwei Millionen Euro zahlen. Bild: DPA

Zum ersten Mal hat der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft eine regionale Unwetterbilanz für das letzte Jahr vorgelegt. Im Vergleich zu den anderen Bundesländern kommt Bremen dabei realtiv gut weg: Stürme, Hagel und Starkregen haben 2018 in Bremen einen Schaden von sieben MIllionen Euro angerichtet. Das ist mit Abstand der geringste Schaden in allen Bundesländern. In der Statistik sind versicherte Schäden an Häusern, Hausrat, Gewerbe- und Industriebetrieben enthalten.

Bundesweit entstand der Versicherungswirtschaft zufolge ein Schaden von rund 2,6 Milliarden Euro. Am schlimmsten traf es Nordrhein-Westfalen mit einem Schaden von rund 910 Millionen Euro. In Niedersachsen haben Unwetter einen Schaden von rund 206 Millionen Euro angerichtet.

Orkan "Friederike" war besonders verheerend

Zu gut 70 Prozent wurden die Schäden In Bremen durch Stürme verursacht. In Niedersachsen waren es sogar fast 90 Prozent

Nach Angaben der Versicherer gehörte 2018 zu den vier schwersten Sturmjahren der vergangenen 20 Jahre. Als besonders verheerend erwies sich der Orkan "Friederike" im vergangenen September.

Umweltbehörde präsentiert Starkregenkarte

Zu sehen sind mehrere Menschen, die sich mit Regenschirmen versuchen vor dem starken Regen zu schützen.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 29. April 2019, 14 Uhr