Diese 8 Produktionen haben den Bremer Fernsehpreis gewonnen

  • Jury um Frank Plasberg zeichnete die Gewinner aus
  • 24 Filme in sechs Kategorien waren nominiert
  • Radio Bremen organisiert den Wettbewerb der ARD
Bremer Fernsehpreis 2018
Begehrte Trophäe unter Fernsehmachern der Rundfunkanstalten: Der Bremer Fernsehpreis 2018.

Acht Produktionen aus den regionalen deutschsprachigen Fernsehprogrammen sind am Freitagabend mit dem Bremer Fernsehpreis ausgezeichnet worden. In der Kategorie "beste Sendung" ehrte die Jury um den ARD-Moderator Frank Plasberg die "Abendschau" vom 19. Dezember 2017 im Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB). Die Sendung widmet sich der Gedenkveranstaltung am Berliner Breitscheidplatz. "Respektvoll lässt Moderator Sascha Hingst jene zu Wort kommen, für die das Attentat alles in ihrem Leben verändert hat", erklärte die Jury ihre Wahl.

In der Sparte "Der einzelne Beitrag vom Tag für den Tag" wurden eine RTL-Nord-Produktion über einen blinden Menschen und ein NDR-Beitrag über eine abgeschobene Familie ausgezeichnet. In der Kategorie "Worauf wir besonders stolz sind" ehrte die Jury den Beitrag "Sing mich" aus der "Aktuellen Stunde" des WDR. Dieser setze sich auf eine besondere Art mit den Folgen der Duisburger Loveparade-Katastrophe auseinander, hieß es. Der Preis für "die beste Recherche" ging an einen Beitrag aus dem "Hamburg-Journal" des NDR über den Betrug mit Flüchtlingswohnungen.

Wettbewerb im Auftrag der ARD

In der Sparte "die gelungenste Zuschauerbeteiligung" erhielt die Sendung "#Abgasalarm" aus der "Landesschau Baden-Württemberg" einen Preis. Ebenfalls in dieser Kategorie ausgezeichnet wurde der Beitrag "NRW summt" aus der "Hier und heute"-Redaktion des WDR. Er widmete sich dem Thema Bienensterben. Der Sonderpreis der Jury ging an einen WDR-Beitrag über das Attentat auf Altenas Bürgermeister Andreas Hollstein.

Der Bremer Fernsehpreis wird mit Unterbrechungen seit 1974 vergeben. Er gilt als maßgebliche Auszeichnung für regionale deutschsprachige Fernsehprogramme. Der Wettbewerb wird im Auftrag der ARD von Radio Bremen organisiert. Insgesamt waren 24 Filme nominiert. Auch buten un binnen war mit einem Beitrag vertreten.

Lea Reinhardt live von der Verleihung des Fernsehpreises

Reporterin Lea Reinhard in einem Fernsehstudio.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 9. November 2018, 22 Uhr