Infografik

Wegen Corona gab es in Bremerhaven weniger Unfälle

Zwei Auto mit verbeulter Front stehen schräg nebeneinander.
Das war nur einer der 3.902 Unfälle im vergangenen Jahr. Bei diesem Unfall im Dezember war eine Frau bei einem Treffen der Autoposer-Szene über den Wilhelm-Kaisen-Platz gerast. Bild: Polizei Bremerhaven
  • Bremerhavener Polizei registriert 12 Prozent weniger Unfälle
  • Wegen der Pandemie waren weniger Menschen unterwegs
  • Jeder Vierte flieht von der Unfallstelle

In Bremerhaven gab es im vergangenen Jahr deutlich weniger Verkehrsunfälle. In der aktuellen Statistik wurden laut Polizei 3.902 Verkehrsunfälle erfasst, 118 davon auf der Autobahn 27. Das waren 528 weniger als im Vorjahr – ein Rückgang von 12 Prozent. Ein Grund dafür sei, dass es bedingt durch die Corona-Pandemie weniger Verkehr gab, so die Polizei.

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Auch die Zahl der Unfallopfer ist geringer als im Vorjahr. Während es 2019 noch 676 Verletzte gab, waren es im vergangenen Jahr 612. Das entspricht einem Rückgang von 9,5 Prozent. Vier Personen starben.

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Zahl der Verunglückten erreicht niedrigsten Stand seit 1996

Die Polizei gibt auch jedes Jahr die sogenannte Verunglücktenhäufigkeitszahl an, also die Zahl der verunglückten Personen gerechnet auf 100.000 Einwohner. Sie erreichte mit 520 den niedrigsten Stand seit 1996.

Bei den Unfallfluchten registrierte die Polizei zwar einen leichten Rückgang von 5 Prozent, allerdings flieht immer noch jeder vierte Unfallfahrer von der Unglücksstelle. Wie auch in den Vorjahren konnten knapp 30 Prozent dieser Fälle aufgeklärt werden.

Rückblick: Radfahren und Corona – Bremer Fahrradgeschäfte boomen

Video vom 10. Juli 2020
Mehrere Fahrräder stehen nebeneinander.
Bild: Radio Bremen
Bild: Radio Bremen

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 26. Mai 2021, 18 Uhr