Infografik

Deutlich weniger Verkehrstote in Bremen

  • Zahl der Verkehrstoten hat sich in Bremen mehr als halbiert
  • 2018 starben sechs Menschen, 2017 waren es noch 13
  • Bundesweit kamen 3.265 Menschen ums Leben
Grablichter in Sichtweite zum neuen Fußgängerüberweg an der Bürgermeister-Smidt-Brücke.
Am Brill starben im Juni 2018 ein Motorradfahrer und eine Fußgängerin bei einem schweren Unfall.

Die Zahl der Verkehrstoten hat sich in Bremen 2018 mehr als halbiert. Sechs Menschen kamen ums Leben, im Vorjahr waren es 13, teilte das Statistische Bundesamt mit. Damit steht Bremen im Gegensatz zum Bundestrend, denn bundesweit ist die Zahl der Verkehrstoten leicht gestiegen: 3.265 Menschen starben 2018 auf deutschen Straßen – ein Plus von 2,7 Prozent. Das ist aber immer noch der drittniedrigste Stand seit 1950.

Zahlen der Verkehrstoten in Bremen seit 1990

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Mehr tödliche Fahrrad- und Motorradunfälle

Gestiegen ist vor allem die Zahl der ums Leben gekommenen Fahrrad- und Motorradfahrer. So starben 50 Fahrradfahrer und 57 Motorradfahrer mehr als 2017. Die Zahl der getöteten Fußgänger ist dagegen zurückgegangen. In Niedersachsen sind mehr Leute im Straßenverkehr umgekommen als im Vorjahr. Landesweit kamen 424 Menschen ums Leben. Dies seien 19 Männer und Frauen oder 4,7 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Insgesamt verunglückten im vergangenen Jahr 397.858 Menschen auf deutschen Straßen. Das ist ein Plus von etwa einem Prozent. In Bremen verunglückten insgesamt 4.118 Menschen im Verkehr.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 27. Februar 2019, 11 Uhr