Unwetter in Niedersachsen hinterlässt Millionenschaden

  • Bäume stürzten am Freitagabend auf Häuser, Straßen und Schienen
  • Feuerwehr war in der Region im Dauereinsatz
  • Polizei geht von Schäden in Millionenhöhe aus
Ein umgestürzter Baum liegt auf dem Dach eines Hauses und hat dieses stark beschädigt.
Das Ergebnis eines heftigen Gewitters: Auch dieses Dach ist nicht heile geblieben. Bild: Nonstopnews

Ein heftiges Unwetter ist am Freitagabend über das westliche Niedersachsen hinweggefegt. Verletzt wurde niemand, aber das Unwetter hat deutliche Spuren hinterlassen. Die Polizei schätzt, dass der gesamte Schaden in Millionen geht.

Feuerwehren im Dauereinsatz

Straßen wurden überflutet, Keller liefen voll. Bäume wurden entwurzelt und stürzten auf Autos, Häuser und Ställe. Außerdem wurden durch umgestürzte Bäume überall in Westniedersachsen Straßen und Schienen blockiert. Die Feuerwehren waren im Dauereinsatz, genauso wie Polizisten und Straßenmeistereien. Allein im Landkreis Oldenburg zählte die Polizei in einer Stunde 50 Einsätze – hauptsächlich, um umgestürzte Bäume von den Straßen zu entfernen. Außerdem gab es Behinderungen im Zugverkehr. Die Bahnstrecke zwischen Vechta und Wildeshausen war zeitweise gesperrt, weil Bäume auf den Schienen lagen. Auch die Nordwestbahn musste vorübergehend aussetzen, und zwar auf den Strecken Oldenburg-Cloppenburg und Syke-Twistringen.

Besonders heftig tobte das Gewitter in den Gemeinden Goldenstedt und Visbek im Kreis Vechta. Über sie soll ein Tornado hinweggezogen sein, genauso wie über die Ortschaft Hanstedt bei Wildeshausen.

Dieses Thema im Programm: Hörfunknachrichten, 8. Juli 2017, 7 Uhr