36 Schulen in Bremen und Bremerhaven bieten Lernferien zu Ostern an

  • Bildungssenatorin stellt Vorhaben in der Deputation vor
  • Kinder sollen Unterricht nachholen, den sie wegen Corona verpasst haben
  • CDU und FDP reicht Konzept nicht aus
Grundschüler sitzen in einem Klassenraum.
Grundschüler können in den Lernferien das Sprachverständnis für Mathe und Deutsch verbessern. Bild: DPA | Marcel Kusch

Zu Ostern können 36 Schulen in Bremen und Bremerhaven Lernferien anbieten. Bildungssenatorin Claudia Bogedan (SPD) hat dieses Vorhaben in der Bildungsdeputation vorgestellt. Demnach sollen Kinder zumindest einen kleinen Teil des Unterrichts, den sie wegen Corona verpasst haben, nachholen können. Das Angebot konzentriert sich auf Schulen in Stadtteilen mit besonders vielen ärmeren Familien.

Die Kinder an den Grundschulen zum Beispiel sollen ihr Sprachverständnis in den Fächern Mathe und Deutsch üben. Und der Umgang mit den Schul-Ipads wird trainiert.

CDU und FDP fordern umfangreiches Konzept

Den Oppositionsparteien CDU und FDP reichen diese Angebote nicht. Sie fordern ein Konzept für die nächsten ein bis zwei Jahre, das aufzeigt, wie die Kinder ihre Lernrückstände aufholen können. Bildungssenatorin Bogedan sagte, dass die Lernferien nur ein Baustein von weiteren Maßnahmen seien. Sie hofft dabei auch auf die Bundesregierung. Von dort gebe es eine lose Zusage von einer Milliarde Euro für die Bundesländer, um ausgefallenen Unterricht nachholen zu können.

Autorin

  • Heike Zeigler

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Rundschau am Morgen, 18. März 2021, 7 Uhr