A29 nach Gift-Unfall in beide Richtungen wieder komplett frei

  • Fahrbahn in Richtung Osnabrück seit Mittwochabend freigegeben
  • Gefahrguttransporter war zwischen Wardenburg und Großenkneten umgekippt
  • Polizei sucht nach dem Unfallverursacher
Eine Leitplanke ist nach einem Unfall beschädigt.
Bild: Nonstopnews

Nach dem schweren Unfall mit einem Gefahrguttransporter ist die Sperrung der A29 zwischen Wardenburg und Großenkneten aufgehoben. Ein mit Chemikalien beladener Lkw war am Dienstag auf der Strecke umgekippt. Am Mittwochabend gab die Polizei die Fahrbahn in Richtung Osnabrück wieder frei. Die Gegenfahrbahn nach Oldenburg war bereits seit Mittwochmorgen wieder befahrbar.

Die Mittelleitplanke der Autobahn ist weiterhin beschädigt und soll im Laufe des Donnerstags repariert werden. Bis dahin gilt im Bereich der Unfallstelle ein Tempolimit von 60 Kilometern in der Stunde.

Lkw-Fahrer wurde schwer verletzt

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hat wohl ein Fahrfehler eines Autofahrers zu dem Unfall geführt. Dadurch sei der Lkw-Fahrer zu einem Ausweichmanöver gezwungen worden, in dessen Folge er die Kontrolle über das Fahrzeug verloren haben soll. Der Lastwagen touchierte ein Auto, ein weiterer Wagen kollidierte leicht mit dem umgekippten Lkw.

Der 41-jährige Fahrer des Gefahrgut-Transporters wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Die Insassen der beiden Autos blieben unverletzt. Nach dem Unfallverursacher wird jetzt gesucht. Er soll mit einem schwarzen VW Passat oder Bora mit einem Kennzeichen aus dem Emsland unterwegs gewesen sein.

Wegen der Vollsperrung bildeten sich Staus. Auf der A29 fuhr in der Folge ein 34-Jähriger mit seinem Kleintransporter ungebremst auf das Stauende auf. Der Transporter verkeilte sich nach Polizeiangaben unter dem Auflieger eines Sattelzugs, der 34-Jährige wurde im Fahrzeug eingeklemmt und lebensgefährlich verletzt.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 15. Oktober 2019, 15 Uhr