Entwarnung im Tollwut-Fall: Keine Gefahr für Mensch und Tier in Bremen

Tollwut-Fall in Bremen: "Es gab keinen Kontakt zu anderen Tieren"

Video vom 14. September 2021
Zwei Menschen gehen mit einem Hund spatzieren.
Bild: DPA | Robert Michael
Bild: DPA | Robert Michael
  • Kontaktpersonen des betroffenen Hundes wurden notgeimpft
  • Offenbar keine Kontakte mit anderen Tieren
  • Der Kangal-Welpe soll illegal aus der Türkei nach Bremen gekommen sein

Die Bremer Gesundheitsbehörde gibt Entwarnung im Tollwut-Verdachtsfall eines Hundewelpen. Für Tier und Mensch in Bremen gebe es keine Bedrohung, sagte ein Sprecher zu buten un binnen. In der letzten Woche war der Hund in einer Tierklinik im Landkreis Verden an Tollwut gestorben. Das bestätigte die amtliche Untersuchung.

Der Welpe habe sich nach Aussage der Familie nur auf dem Grundstück aufgehalten, sagte der Sprecher. Nach einer Kontrolle dort, könne man ausschließen, dass es Kontakt zu anderen Tieren gegeben habe. Enge Kontaktpersonen aus Bremen hat die Behörde kontaktiert.

Das Tier soll von einer Familie aus Bremen illegal aus Osteuropa oder der Türkei nach Deutschland gebracht worden sein. Bei einer ersten Untersuchung in einer Bremer Tierarzt-Praxis zeigte der Hund noch keine Symptome. Als sich der Zustand des Tieres am Dienstag vergangener Woche verschlechterte, kam es in eine Tierklinik in Posthausen – hier verstarb der Welpe später.

Weil ein Schnelltest das Tollwut-Virus nachwies, mussten alle Kontaktpersonen notgeimpft werden. Darunter auch rund 30 Mitarbeitende der Tierklinik in Posthausen. Die Klinik warnt ausdrücklich davor, Tier ohne Tollwutschutzimpfung nach Deutschland zu bringen.

Dieses Thema im Programm: Bremen Vier, Viernews, 14. September 2021, 16 Uhr