Diese süßen Tierbabys gibt es gerade in und um Bremen zu sehen

In den Tierparks um Bremen kommen im Mai viele Jungtiere zur Welt. Kleine Gänse, Ferkel und Ziegen, aber auch Alpaka und Kängurus machen ihre ersten Schritte.

Kleine Ziegen im Freizeitpark Ostrittrum
Im Freizeitpark Ostrittrum kann der Ziegen-Nachwuchs beim Toben beobachtet werden. Bild: Claudia Krombholz

Ein altes Sprichwort besagt: "Alles neu macht der Mai" und das gilt insbesondere für die Natur. Nicht nur die Bäume fangen wieder an zu grünen, auch viele der Wald- und Wiesenbewohner bekommen Nachwuchs. Wer als Stadtmensch keine Lust hat, sich selbst auf die Suche nach Jungtieren zu machen, sie aber dennoch sehen möchte, der kann einfach einen der vielen Tierparks in und um Bremen besuchen. Einen kleinen Vorgeschmack und wo es welche Tierkinder zu sehen gibt, sehen Sie hier.

1 Zu Besuch bei Bernadette im Bürgerpark

Im Ziegengehege des Bürgerparks toben aktuell Lämmer, im Alter von fünf bis sieben Wochen, durch ihr Gehege. Sechs Stück an der Zahl sind es, mit den Namen Rebecca, Doris und Loki. Die kleinen Ziegenböcke heißen Klaas, Jochen und James. Ein paar Gehege weiter warten die acht Schaflämmchen hingegen noch auf eine Namensgebung.

Und auch der Nachwuchs von Sau Bernadette hat keine Namen. Die sieben Wochen alten Ferkel bleiben allerdings auch nur noch circa eine Woche im Bürgerpark. Anfang Juni erwartet dann das Damwild Nachwuchs und auch die Leinegans hat bereits vier Eier gelegt. Mit dem Brüten lässt sie sich aber noch etwas Zeit.

2 Familienzuwachs in Ostrittrum

Kanguru mit Nachwuchs im Freizeitpark Ostrittum
Ein Baby: Kuschelig eingepackt im Beutel seiner Mutter. Bild: Claudia Krombholz

Im Tierpark Ostrittrum haben in diesem Frühjahr Wildgänse genistet. Bevor sie weiter fliegen, sieht man sie noch vereinzelt mit den Jungen über den ansässigen See treiben. Aber auch weniger heimische Tierarten haben im Park ihren Nachwuchs zur Welt gebracht, darunter kleine Alpakas und Kängurus.

Neu in der Tierpark-Familie ist auch das Eselmädchen Ronja, für die bereits ein Pate gefunden wurde. Wer eine solche Patenschaft im Tierpark Ostrittrum übernimmt, darf sich den Namen für seinen Schützling aussuchen. In diesem Jahr warten auch noch andere Tierkinder auf Patenschaften.

3 Aus dem Ei geschlüpft

Im Vogelpark Walsrode gibt es gefiederten Nachwuchs. In der Aufzuchtanlage tummeln sich kleine Humboldtpinguine. Einige von ihnen werden von Hand aufgezogen, andere sind als Naturbrut bei ihren Eltern. Die Pelikane sind schon ein bisschen älter, sie sind schon flügge und in die Außenanlage umgezogen.

Bei so vielen Jungtieren müssen auch Namen für die Kleinen her, und das kann durchaus kreativ werden. Im Flugshowteam zum Beispiel gibt es einen Palmgeier mit dem Namen Oreo. Sein Gefieder erinnert an die Kekssorte, daher haben die Tiertrainer ihn so genannt.

Autoren

  • Johanna Kroke
  • Rena Lossau

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Der Tag, 27. Mai 2021, 23:30 Uhr