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Das müssen Sie zum Besuch der "Maritimen Tage" in Bremerhaven wissen

Das müssen Sie zum Besuch der "Maritimen Tage" in Bremerhaven wissen

Audio vom 4. August 2021
Blick auf den Neuen Hafen in Bremerhaven in der Dämmerung.
Bild: Erlebnis Bremerhaven | Helmut Gross
Bild: Erlebnis Bremerhaven | Helmut Gross

Ab heute gibt es Tickets für den Ersatz der "Lütte Sail". Welche Veranstaltungen Sie vorab buchen müssen und ob Sie einen Corona-Test brauchen, erfahren Sie hier.

Schiffe, Essen und Musik: In einer Woche startet das Hafenfest in Bremerhaven. Eigentlich stünde die "Lütte Sail" an. Aber wegen Corona sieht die Veranstaltung in diesem Jahr anders aus und deshalb trägt sie auch einen anderen Namen: Die "Maritimen Tage" finden vom 11. bis 15. August statt. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eröffnet das Spektakel rund um den Alten und Neuen Hafen am 11. August um 11 Uhr.

Was gibt es zu erleben?
Es gibt sechs Erlebnisbereiche:

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Freibeuter-Insel: Auf einem mittelalterlichen Markt präsentieren Kleinkünstler und Handwerker ein Programm für Familien.

Haven-Kneipe: Hier gibt es in direkter Nähe zu den Schiffen zahlreiche Sitzgelegenheiten sowie Speisen und Getränke.

Freiluft-Kombüse: Dort findet das "Street-Food-Festival" statt. Die Speisen werden direkt vor den Augen der Gäste frisch zubereitet. Auch hier stehen Tische und Bänke.

Wein-Deck: Auf dem Lloyd-Platz kann man bei Pianomusik in unmittelbarer Nähe des Hafenbeckens Wein und passende Speisen genießen. Auch dort sind Sitzgelegenheiten vorhanden.

Musik-Werft: Im Lloyd-Dock steht eine Bühne mit Bestuhlung. Geplant sind Musik und Kleinkunst-Auftritte von Bremerhavener Künstlern (siehe Infobox).

Sand-Bank: Im Weser-Strandbad gibt es Mittwoch, Samstag und Sonntag die "Soulfood Night" unter freiem Himmel. DJ Rob Hardt legt auf. Es wird gegrillt, außerdem gibt es eine Cocktailbar und andere Getränkestände. Einlass ist jeweils ab 17.30 Uhr, Beginn um 18 Uhr. Die Veranstaltungen enden gegen 23 Uhr.

In allen Bereichen gibt es Speisen und Getränke sowie Toiletten. Aber auch außerhalb der Erlebnisbereiche stehen Buden. An den Ständen außerhalb der Erlebnis-Inseln wird jedoch kein Alkohol ausgeschenkt.

Für welche Bereiche brauche ich ein Ticket?
Tickets sind – anders als ursprünglich geplant – nun nur noch für zwei Bereiche notwendig: für die "Soulfood-Nights" in der "Sand-Bank" und für die Konzerte ab 17.30 Uhr in der "Musik-Werft". In alle anderen Bereiche des Veranstaltungsgeländes kommt man ohne vorherige Ticketbuchung.
Wie komme ich an die Tickets?
Der Vorverkauf startet an diesem Mittwoch. Ab 15 Uhr sind die Eintrittskarten hier verfügbar. Die Tickets sind kostenlos. Pro Buchung können maximal vier Tickets bestellt werden. Anzugeben sind der vollständige Name und eine Handynummer zur Kontaktnachverfolgung. Damit sind die Tickets nicht übertragbar. Die Tickets müssen ausgedruckt mitgebracht oder auf dem Handy vorgezeigt werden.

Wie ist sichergestellt, dass es nicht zu voll wird auf dem Gelände?
Die Stadt hat bewusst auf überregionale Werbung verzichtet. Die Erlebnisbereiche sind umzäunt, die Besucherzahlen für die Bereiche begrenzt. Sie variieren je nach Größe des Geländes. So können rund 350 Personen im "Wein-Deck" chillen, während bis zu 1.000 Personen die "Freiluft-Kombüse" besuchen dürfen. Wenn ein Bereich voll ist, muss man am Eingang warten, bis andere Personen das Gelände verlassen, erklärt Tourismuschef Ralf Meyer. Gezählt werden Besucher ab sechs Jahren. Nach der Registrierung mit der Luca-App am Eingang bekommt jeder Besucher ein Einlassbändchen für das Handgelenk, das auch den Zutritt zu den anderen Arealen regelt. Die Bändchen haben täglich eine neue Farbe und sind nicht übertragbar. Außerhalb der eingezäunten Bereiche kontrollieren Polizei und Ordnungsamt die Einhaltung der Abstandsregel von 1,50 Meter.
Ein als Pirat verkleideter Mann steht vor einem Zelt.
Die "Freibeuter-Insel" richtet sich vor allem an Familien. Bild: Erlebnis Bremerhaven | Heiko Sandelmann
Brauche ich einen negativen Corona-Test?
Wer nicht geimpft oder genesen ist, braucht einen negativen Corona-Test. Beim Einlass muss jeder Besucher einen entsprechenden Nachweis über den vollständigen Impfschutz, die Genesung oder einen aktuellen negativen Test aus einem Testzentrum vorzeigen. Das Testzentrum auf dem Parkplatz vor dem Zoo hat seine Kapazitäten für die Veranstaltungstage erhöht.
Muss ich beim Besuch meine Daten hinterlassen?
Am Eingang zu den Arealen ist zur Kontaktnachverfolgung eine Registrierung mit der Luca-App nötig. Um Wartezeiten am Einlass zu vermeiden, empfiehlt die Stadt, die App schon vorher herunterzuladen. Wer die App nicht nutzen kann, muss einen Kontaktbogen ausfüllen. Die Daten werden verschlüsselt an das Gesundheitsamt übermittelt.
Muss ich auf dem Gelände eine Maske tragen?
Eine Maskenpflicht gibt es nicht. Allerdings empfiehlt die Stadt, eine Maske mitzunehmen und sie aufzusetzen, wenn der nötige Abstand nicht eingehalten werden kann.
Wann ist das Gelände geöffnet?
Musik hören, etwas essen oder Schiffe gucken ist immer ab 11 Uhr möglich. Die "Freibeuter-Insel" und die "Freiluft-Kombüse" werden jeweils um 22 Uhr geschlossen. Die Buden der "Haven-Kneipe" und das "Wein-Deck" sind Mittwoch bis Samstag bis 1 Uhr geöffnet, am Sonntag allerdings nur bis 22 Uhr. Das Musikprogramm der "Musik-Werft" beginnt täglich um 11.30 Uhr und endet um 22 Uhr. Zwischen 16 und 18 Uhr gibt es eine längere Pause, in der alle Zuschauer das Areal verlassen müssen. Auf der "Sand-Bank" ist an den Programmtagen Mittwoch, Samstag und Sonntag jeweils um 17.30 Uhr Einlass, um 23 Uhr wird der Bereich wieder geschlossen.
Zwei Segelschiffe segeln am Containerterminal vorbei.
Einige Segelschiffe bieten Halbtagestörns an. Bild: Erlebnis Bremerhaven | Scheer
Welche Schiffe gibt es zu sehen?
Insgesamt kommen rund 90 Schiffe. Zum ersten Mal steuert der spanische Großsegler "Pascual Flores" Bremerhaven an. Die deutsche Marine kommt mit der Fregatte "Nordrhein-Westfalen", die erst im Juni 2020 in Dienst gestellt wurde. Mit knapp 150 Metern Länge ist das graue Motorschiff das längste der "Maritimen Tage". Mit dabei sind zudem unter anderem die "Christian Radich" aus Norwegen und natürlich die "Alexander von Humboldt II", die in Bremerhaven ihren Heimathafen hat.
Darf man auf die Schiffe?
Die Verantwortlichen der Schiffe entscheiden selbst, ob sie Gäste auf ihr Schiff lassen oder nicht, erklärt Tourismuschef Meyer. Bereits grünes Licht für Schiffsbesuche gab es bisher unter anderem für die "Christian Radich", "El Galeón", "Nordrhein-Westfalen" und "Pascual Flores". Zudem kann man vorab Halbtagestörns mit verschiedenen Segelschiffen, wie den Dreimast-Topsegelschonern "Hendrika Bartelds" und "Swaensborgh" oder den Zweimast-Schonern "Twister", "Zephyr" und "Zuiderzee", buchen.
Ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen?
Es ist nicht nur mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen rund um das Veranstaltungsgelände zu rechnen, Autofahrer müssen sich auch auf Staus einstellen, wenn die Brücken im Bereich des Neuen und Alten Hafens für die Schiffe geöffnet werden. Längere Beeinträchtigungen gibt es hier auf jeden Fall am Dienstag, 10. August, gegen 15 Uhr, am 11. August gegen 17 Uhr, am 15. August gegen 9 Uhr, am 17. August gegen 12 Uhr sowie am 18. August gegen 14.30 Uhr.
Wo kann man parken?
Parkplätze stehen im Parkhaus Havenwelten, im Columbus-Center, auf dem Parkplatz Van-Ronzelen-Straße und in den angrenzenden Straßen zur Verfügung. Zwei Parkmöglichkeiten fallen weg: Der große Parkplatz am Neuen Hafen wird bereits ab diesem Samstag und der Schotterparkplatz am Deutschen Schifffahrtsmuseum ab diesem Sonntag jeweils ab 6 Uhr gesperrt. Am Dienstag, 17. August, sollen beide Plätze spätestens um 12 Uhr wieder freigegeben werden. Die Stadt rät Besuchern, den Bus zu nutzen. Während der Veranstaltungstage erweitert Bremerhaven Bus den derzeitigen Sommerferien-Fahrplan. Die aktuellen Fahrpläne gibt es an den Haltestellen sowie auf der Homepage von Bremerhaven Bus.

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Video vom 22. Juni 2021
Der Tourismuschef Ralf Meyer im buten un binnen Studio.
Bild: Radio Bremen
Bild: Radio Bremen

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Autorin

  • Sonja Harbers Redakteurin und Autorin

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Der Morgen, 4. August 2021, 8:40 Uhr