Bremen übersteht Sturmtief "Zehra" glimpflich

  • "Zehra" brachte orkanartige Böen an die Nordseeküste
  • In Bremen wurde vor Sturmböen gewarnt
  • Einige Fährverbindungen wurden abgesagt

Sturm "Zehra" hat in Bremen und Niedersachsen in der Nacht zu Mittwoch keine großen Spuren hinterlassen. Laut Polizei gab es keine größeren Schäden. Am Mittwoch kann laut Deutschem Wetterdienst (DWD) aber Schneeregen in Bremen und Niedersachsen zu Glätte führen.

Am Mittwoch gibt es besonders in der Südhälfte Niedersachsens immer wieder Graupelschauer und Schnee. Die Höchstwerte liegen bei sieben Grad. In der Nacht fallen die Temperaturen dann auf Werte um den Gefrierpunkt.

Februar viel zu nass

Am Donnerstag bleibt es bewölkt mit einzelnen Regenschauern. Im Harz fällt Schnee. Die Durchschnittstemperaturen liegen bei fünf Grad. In der Nacht wird es dann noch einmal kälter bei bis zu Minus drei Grad.

Schon jetzt sei der Februar in Niedersachsen besonders nass, sagte eine DWD-Sprecherin. Die Niederschläge seien etwa doppelt so hoch wie im langjährigen Mittel. Das macht sich auch im Harz bemerkbar. Dort strömten am Montagvormittag pro Stunde insgesamt rund 230.000 Kubikmetern Wasser in die sechs großen Talsperren der Harzwasserwerke. Der Zulauf war damit zehnmal so hoch wie die Wasserabgabe in die Unterläufe der Flüsse. Die Stauseen, die Ende Januar nach dem bis dahin zu trockenen Winter im Schnitt fast halb leer waren, sind inzwischen wieder zu gut 70 Prozent gefüllt.

Darum fegt gerade ein Tief nach dem nächsten über Bremen

Video vom 16. Februar 2020
Spaziergänger an der Hafenpromenade in Bremerhaven während des Sturms Victoria

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Der Morgen, 26. Februar 2020, 6:50 Uhr