Liveticker

Der Sturm-Liveticker zum Nachlesen: Bahn nimmt Fernverkehr wieder auf

Die Sturmlage hat sich weitestgehend beruhigt. Insgesamt ziehen die Einsatzkräfte ein positives Fazit. Hier die Entwicklungen zum Nachlesen.

Ein Baum liegt auf einem Auto.
Bild: Telenews Network

Der Sturm "Sabine" ist über Bremen und den Nordwesten hinweggezogen. Polizei und Feuerwehr hatten gut zu tun, weitgehend verlief aber alles glimpflich. Auch der regionale Bahnverkehr hat sich bereits am Vormittag wieder einigermaßen normalisiert. Wann der Fernverkehr wieder normal rollt, ist noch unklar. Wir beenden unseren Liveticker an dieser Stelle. Die Entwicklungen des Vormittags gibt es hier zum Nachlesen.

10.23 Uhr: Fernverkehr der Bahn rollt langsam wieder an

Die Deutsche Bahn hat damit begonnen, den Fernverkehr nach und nach wieder aufzunehmen. Im Laufe des Vormittags sollen die Züge in weiten Teilen Deutschlands wieder fahren, sagte ein Bahnsprecher. Bahnkunden müssen den ganzen Tag über noch mit Verspätungen und Zugausfällen rechnen.

Ein Mann steht mit seinem Handy in der Hand auf einem Bahnsteig.
Bis sich der Zugverkehr wieder normalisiert hat, wird es noch einige Zeit dauern.

10.20 Uhr: Wesertunnel bleibt bis zum Nachmittag gesperrt

Die Sperrung des Wesertunnels dauert voraussichtlich noch bis mindestens 15 Uhr. Das teilte die Polizei soeben mit.

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09.58 Uhr: Polizei Bremerhaven zieht Bilanz

27 Mal musste die Polizei in Bremerhaven seit Sonntagmittag wegen des Sturms ausrücken. Mehrfach mussten die Beamten Straßen sperren, weil Dachziegel oder andere Gegenstände auf die Straße geweht wurden – unter anderem eine mobile Toilette und ein Kühlschrank.

09:03 Uhr: Fährverkehr zu ostfriesischen Inseln teilweise wieder aufgenommen

Der Fährverkehr zu den ostfriesischen Inseln ist wegen des Sturmtiefs weiter behindert: Wangerooge, Langeoog, Baltrum und Helgoland sind derzeit nicht per Schiff zu erreichen. Das sagten Sprecher der Reedereien am Montag. Die Inseln Borkum, Norderney, Spiekeroog und Juist werden dagegen weiter angefahren, so die Fährgesellschaften.

08.55 Uhr: Metronom fährt wieder schneller

Die Metronom-Züge fahren wieder mit der üblichen Geschwindigkeit. Die Geschwindikkeitsbegrenzungen nach dem Sturm seien aufgehoben, teilte das Unternehmen mit. Es könne aber weiterhin zu Ausfällen und großen Verspätungen kommen.

08:30 Uhr: Züge der RS3 zwischen Bremen und Oldenburg fahren wieder

Bei der Nordwestbahn hat jetzt auch die RS3 den Betrieb wieder aufgenommen: Zwischen Bremen und Oldenburg fahren wieder Züge.

07.53 Uhr: Wesertunnel bleibt vorerst gesperrt

Der Wesertunnel bleibt vorerst gesperrt. Das meldet die Polizei. Der Schaden konnte noch nicht behoben werden.

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07:38 Uhr Nordwestbahn: Erste Züge rollen wieder

Auch die Nordwestbahn hat am Morgen den Betrieb wieder aufgenommen. Auch hier muss aber mit erheblichen Beeinträchtigungen gerechnet werden. Nach Angaben einer Sprecherin fahren die Züge der RS1 zwischen Verden und Bremen. Außerdem die Züge der RS2 zwischen Twistringen und Bremen. Die Züge der RS3 und RS4 fahren derzeit noch nicht.

Zur Zeit hat die Nordwestbahn technische Probleme mit ihren Servern. Aktuelle Informationen können deshalb nicht auf der Webseite der Nordwestbahn abgerufen werden.

07:16 Uhr: Feuerwehr Bremen: "Wir sind glimpflich davongekommen"

Seit gestern Mittag musste die Feuerwehr Bremen zu 87 Einsätzen wegen des Sturms ausrücken. Nach Angaben von Feuerwehrsprecher Michael Richartz wurde niemand in Bremen durch den Sturm verletzt.

06.54 Uhr: Flugausfälle in Bremen

Am Bremer Flughafen wurden bislang für heute elf Flüge gestrichen, die in Bremen starten sollten. Außerdem fallen sieben Flüge aus, die hier landen sollten. Betroffen sind vor allem Flüge nach München, Frankfurt, Amsterdam. Stuttgart und Zürich.

06:39 Uhr: Kein Schulausfall im Landkreis Osterholz

Der Landkreis Osterholz teilt mit, dass an allen allgemein- und berufsbildenden Schulen der Unterricht planmäßig stattfindet.

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06.27 Uhr: Unwetterwarnung für den Nordwesten aufgehoben

Der Deutsche Wetterdienst hat die Unwetterwarnung für den Nordwesten aufgehoben. Derzeit wird in der Region nur noch vor "markantem Wetter" gewarnt. Es gibt aber weiterhin Sturmböen. An der See teils auch schwere Sturmböen. Auch kurzzeitiger Starkregen könnten nicht ausgeschlossen werden.

06.17 Uhr: Polizei zieht erste Bilanz

Die Polizei im Land Bremen hatte in der Nacht etwa 100 Einsätze wegen des Sturms. Im Bereich der Polizeidirektion Oldenburg waren es 290. Die Feuerwehren haben noch keine abschließende Bilanz der Nacht gezogen. Bis zum späten Abend gab es aber allein im Bereich der Großleitstelle Oldenburg fast 600 Einsätze, davon 311 Feuerwehreinsätze.

06:00 Uhr: Wesertunnel gesperrt

Der Wesertunnel zwischen den Landkreisen Wesermarsch und Cuxhaven ist wegen eines Kurzschlusses gesperrt. Laut Polizei sind wegen des Orkans Teile eines Lüftungsgitters auf einen Trafo gekracht – das verursachte den Kurzschluss. Autofahrer sollen den Tunnel weiträumig umfahren und auf die Weserfähren ausweichen.

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05.41Uhr: Regionalzüge fahren mit Einschränkungen

Die ersten Regionalzüge fahren wieder. Da die Züge mit verminderter Geschwindigkeit fahren, kommt es aber zu erheblichen Verspätungen. Der Metronom fährt von und nach Bremen. Auch die Züge der Deutschen Bahn fahren von und nach Bremen. Bei der Nordwestbahn fallen die jeweils ersten Verbindungen auf allen Linien aus. Reisende werden gebeten, sich vor Fahrtantritt bei den Unternehmen zu informieren.

01:16 Uhr: Bahn stellt Fernverkehr bundesweit ein

Wer längere Strecken mit der Bahn reisen will, kann frühestens ab 10 Uhr damit rechnen, dass wieder Züge fahren. Die Bahn rät, Fahrten im Fernverkehr auf Dienstag zu verschieben. Fest steht: Es wird den ganzen Tag über Störungen geben. Die Deutsche Bahn hat eine kostenfreie Hotline eingerichtet: Die Nummer lautet 08000 99 66 33.

Unklar ist auch, ob die Metronom-Züge wieder fahren. "Eventuelle Schäden können teilweise erst bei Tageslicht aufgenommen und behoben werden", teilte ein Sprecher mit. Am frühen Morgen will Metronom informieren. Bis dahin sollten Reisende davon ausgehen, dass der reguläre Zugbetrieb am Montag erst gegen Mittag wieder aufgenommen werden kann.

00:37 Uhr: Gefahr von Sturmflut an der Nordseeküste

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) warnt vor der Gefahr einer Sturmflut an der deutschen Nordseeküste und in den Stadtstaaten Bremen und Hamburg. Am Montag würden das Nachmittag-Hochwasser an der Nordseeküste und das Abend-Hochwasser in Bremen und Hamburg 1,5 bis 2 Meter höher als das mittlere Hochwasser liegen, teilte das BSH mit. Die Sturmflutgefahr bestehe bis etwa 17.30 Uhr am Montag. Sollte es so kommen, könnte auch der Fischmarkt am Hamburger Hafen überflutet werden.

00:08 Uhr: Kein Unterricht an Schulen in Bremen und Bremerhaven

Bereits im Laufe des Sonntags teilten die Bremer Bildungsbehörde und der Bremerhavener Magistrat mit, dass am Montag der gesamte Unterricht in Bremen und Bremerhaven ausfällt. Auch Kindergartenkinder sollen, wenn möglich, zu Hause bleiben. Eine Notfallbetreuung ist jedoch gewährleistet.

Auch in vielen Schulen in Niedersachsen gibt es heute keinen Unterricht. Dazu gehören nach Angaben der Behörden vom Sonntagabend: die allgemeinbildenden Schulen sowie die Berufsschulen in Wilhelmshaven sowie in den Landkreisen Oldenburg, Diepholz und dem Emsland. Auch Delmenhorst sollen die Schulen geschlossen bleiben.

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Das bedeuten die Windstärken

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Die Auswirkungen von Sturmtief "Sabine" am Sonntag

Bilanz nach Sonntag: Während Sturm "Sabine" im Land Bremen bisher noch keine größeren Schäden angerichtet hat, fordert er von Reisenden viel Geduld. So stellt die Deutsche Bahn den Fernverkehr bundesweit ein. Und auch im Regionalverkehr in Niedersachsen und Bremen fallen zahlreiche Züge aus. Das gleiche Bild an den Flughäfen in Hannover, Hamburg und Bremen. Auch hier sind zahlreiche Flüge gestrichen.

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 9. Februar 2020, 19:30 Uhr