Bahnverkehr in Bremen-Nord nach Sturm noch beeinträchtigt

  • Folgen von Sturmtief "Klaus" sorgen weiter für Probleme
  • Baum stürzte auf Oberleitung, Zug musste stoppen
  • Bahnfahrer müssen sich auf Zugausfälle und Verspätungen einstellen
Ein abgebrochener Ast liegt an einer Straße nachdem Feuerwehrleute ihn von Bahngleisen geholt hatten.
Die Feuerwehr musste am Donnerstag wegen des Sturmtiefs "Klaus" zu mehreren Einsätzen ausrücken. Bild: DPA | Jonas Walzberg

Das Sturmtief "Klaus" ist am Donnerstag über Bremen und den Nordwesten Deutschlands hinweggefegt und hat für zahlreiche Störungen im Bahnverkehr gesorgt. Vereinzelt gibt es auch am Freitagmorgen noch Probleme. Betroffen sind zum Beispiel die Strecken zwischen Bremen und Hannover und zwischen Oldenburg und Leer. Zwischen Bremen-Burg und Bremen-Vegesack stoppte ein umgestürzter Baum einen Regionalzug. Alle Passagiere blieben unverletzt. Wegen des Schadens an der Oberleitung ist der Verkehr auf der Strecke auch heute noch beeinträchtigt.

Das Sturmtief "Klaus" war nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vor allem in der Deutschen Bucht, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und in Schleswig-Holstein am stärksten zu spüren. In Schleswig-Holstein gab es Böen mit bis zu 110 Stundenkilometern, an exponierten Orten wie dem Leuchtturm Kiel (128 Stundenkilometer) und dem Brocken im Harz (134 Stundenkilometer) blies der Wind demnach noch heftiger. Die Feuerwehr musste sich um zahlreiche umgestürzte Bäume und lose gewordene Gebäudeteile kümmern. In Bremen rückten die Einsatzkräfte zu insgesamt 31 Einsätzen aus.

Die Nachrichten vom 11. März

Video vom 11. März 2021
Mehrere Feuerwehrmänner die einen Baumstamm mitten auf einem Zuggleis wegräumen.
Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Nachrichten, 12. März 2021, 7 Uhr