Stiko empfiehlt Corona-Impfungen nur für vorerkrankte Kinder

Eine Ärztin hat einen Jungen im Oberarm geimpft und tupft die Stelle des Einstichs ab.
Bild: Imago | Westend61
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  • Ständige Impfkommission: Keine generelle Empfehlung für Impfung von Kindern
  • Ausnahme: Kinder und Jugendliche mit Vorerkrankungen
  • Bremen prüft Stiko-Empfehlung

Die Ständige Impfkommission (Stiko) hat in der Pandemie keine generelle Impfempfehlung für gesunde Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren ausgesprochen. Sie empfiehlt Impfungen gegen das Coronavirus aber für 12- bis 17-Jährige mit bestimmten Vorerkrankungen.

Das Bremer Gesundheitsressort will die Empfehlung der Stiko jetzt prüfen, um über weitere Schritte zu beraten. "Wir haben ja schon einmal gesagt, wenn es keine klare Empfehlung der Stiko gibt, werden wir uns auch erst einmal daran halten", sagte Lukas Fuhrmann, Sprecher des Bremer Gesundheitsresorts.

In der Vergangenheit sei schon überlegt worden, ob man in den Impfzentren, für die die Behörde zuständig ist, auch 16- und 17-Jährige ein Impfangebot machen könne. „Das müssen wir uns jetzt angucken und überprüfen", sagte Fuhrmann.

Rückblick: "Freiheiten der Kinder nicht von Impfungen abhängig machen"

Video vom 26. Mai 2021
Der Kinderarzt Marco Heuerding steht mit einem Stethoskop um den Hals in einem Flur.
Bild: Radio Bremen
Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Rundschau am Nachmittag, 10. Juni 2021, 17 Uhr