Alte Geestebrücke in Bremerhaven wird dauerhaft gesperrt

  • Vollsperrung dauert voraussichtlich bis Ende November
  • Sanierung kostet 2,5 Millionen Euro
  • Busse fahren nicht alle Haltestellen an
Ein Radfahrer fährt über die Alte Geestebrücke in Bremerhaven.
Ab Montag ist die Alte Geestebrücke in Bremerhaven gesperrt.

Fußgänger, Rad- und Autofahrer müssen Umwege in Kauf nehmen: Seit Montag, 6. Mai, laufen die Sanierungsarbeiten an der Alten Geestebrücke, die in die Innenstadt führt. Die Brücke ist dafür komplett gesperrt worden. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis November dieses Jahres. Fußgänger-, Rad- und Autofahrer müssen auf die benachbarte Kennedybrücke ausweichen. Für Radfahrer soll dort während der Sperrung der Alten Geestebrücke ein Fahrstreifen eingerichtet werden.

Neue Brücke kommt nicht infrage

Ein Bus hält in der Innenstadt in Bremerhaven.
Die Busse fahren während der Sperrung nicht alle Haltestellen an.

2,5 Millionen Euro sind für die Sanierung eingeplant. Unter anderem werden besonders beschädigte Bauteile ausgetauscht und der Rostschutz erneuert. Die Stadt Bremerhaven beteiligt sich an dieser Summe mit 25 Prozent. Den größten Anteil steuert der Bund durch Fördergelder bei. Eine neue Brücke kommt nicht infrage, da die Alte Geestebrücke unter Denkmalschutz steht.

Damit ist die jetzige nicht die teuerste Sanierung in der Geschichte der Alten Geestebrücke: Vor 25 Jahren wurde das Bauwerk von 1904 für umgerechnet 3,8 Millionen Euro saniert. Daneben gab es mehrere kleine und große Reparaturarbeiten. Seit 1978 ist die Stadt Bremerhaven für das Bauwerk zuständig. Davor kümmerte sich das Bremische Hafenamt um die Erhaltung.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Der Nachmittag, 3. Mai, 15 Uhr