Schwimmbad in Bremen-Vegesack wird saniert und zum Teil neu gebaut

Audio vom 31. August 2021
Das Freitzeitbad in Vegesack.
Bild: Radio Bremen
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  • Senat beschließt Sanierung und Teilneubau des Schwimmbads in Vegesack
  • Ortsbeirat hatte sich diese Variante mit Freibad und einen Kleinkindbereich gewünscht
  • Kosten wegen technischer Herausforderungen höher als geplant

Das Freizeitbad Vegesack wird saniert und zum Teil neu gebaut. Das hat Bremer Senat am Vormittag entschieden und damit der Variante zugestimmt, die der Ortsbeirat sich gewünscht hatte, mit Freibad und Kleinkindbereich. Ein Ganzjahresaußenbecken wird es nicht geben.

Die Kosten für die Sanierung und den Teilneubau liegen bei knapp 34 Millionen Euro, drei Millionen davon übernimmt der Bund. Ursprünglich lag die Kostenschätzung bei knapp 23 Millionen Euro. Sozialsenatorin Anja Stahmann (Grüne) rechtfertigte die Mehrkosten mit der veränderten Planung, den technischen Herausforderungen und den allgemeinen Baukostensteigerungen.

Mehr Bahnen und neuer Saunabereich

"Zum einen setzen wir mehr um als ursprünglich geplant", sagte Stahmann. So werde es zwei zusätzliche Bahnen geben, weil das in der Bürgerbeteiligung so gewünscht wurde. Der Saunabereich werde zudem nicht nur saniert, sondern komplett neu konzipiert. Das Kursbecken werde ebenfalls größer.

Außerdem komme das Ressort dem Wunsch des Stadtteils, den Bau in mehreren Abschnitten nacheinander zu realisieren, um eine komplette Schließung zu verhindern. Neben der angepassten Planung seien aber auch technische Herausforderungen für die Mehrkosten verantwortlich: Eine genauere Schadstoffanalyse habe ergeben, dass deutlich mehr Schadstoffe im Gebäude verbaut sind als in zunächst angenommen. Hinzu kommen allgemeine Baukostensteigerungen, wie sie derzeit bei allen Bauvorhaben vorkommen.

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Video vom 23. August 2021
Marina Steiert von der DLRG schwimmt in einem Becken im Zelt.
Bild: Radio Bremen
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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 31. August 2021, 14 Uhr