Bildungsbehörde schließt Schulen in Bremen ab Montag

  • Bremen setzt die Regeln der neuen Corona-Notbremse des Bundes um
  • Erst wenn die Inzidenz fünf Tage unter 165 liegt, dürfen Schulen und Kitas wieder öffnen
  • Eine Notbetreuung wird es aber geben
Video vom 22. April 2021
Eine hochgestellte Stuhlreihe in einem leeren Klassenzimmer, nachdem Schulen aufgrund der Corona-Pandemie wieder geschlossen worden sind.
Bild: Radio Bremen

Wegen der hohen Sieben-Tage-Inzidenz in der Stadt Bremen schließen ab Montag auch die Schulen und Kindergärten wieder. Der Bildungsbehörde zufolge müssen Schülerinnen und Schüler zu Hause bleiben. Sie werden online unterrichtet. Einer Behördensprecherin zufolge gibt es für alle bis zur sechsten Klasse aber eine Notbetreuung.

Damit sorgt das Ressort von Senatorin Claudia Bogedan (SPD) für Klarheit. Denn dem am Donnerstag in Kraft getretenen Infektionsschutzgesetz zufolge müssen Schulen erst ab einer Inzidenz von über 165 an drei aufeinander folgenden Tagen in den Distanzunterricht wechseln. Das hätte in Bremen ab Montag der Fall sein können.

Auch Kitas im Notbetrieb

Auch die Bremer Kitas werden ab Montag wieder in den Notbetrieb gehen. Hier wird eine Notbetreuung angeboten – unabhängig vom Beruf der Eltern. Jedes Kind soll einem Schreiben der Bildungssenatorin mindestens einmal in der Woche zur Kita dürfen. Die Gruppengröße wird auf zehn Kinder beschränkt.

Das Ganze gilt so lange, bis die Inzidenz in Bremen wieder fünf Tage nacheinander unter 165 liegt. Aktuell liegt sie in der Stadt Bremen bei 167,6. Mindestens die kommende Woche werden die Schulen also geschlossen bleiben. In Bremerhaven liegt die Inzidenz noch unter 165. Heute stand sie laut Senat bei 147. Allerdings sind hier die Kitas sowieso bis Ende April im Notbetrieb.

Weitere Informationen:

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 22. April 2021, 19:30 Uhr