Die Bremer Weserpromenade ist keine Sackgasse mehr

  • Tor am ehemaligen Kellogg-Gelände ist offen
  • Neuer Weg soll Anbindung der Überseestadt verbessern
  • Weg soll bis Ende 2020 in dieser Form bestehen
Ein neuer Weg führt über das ehemalige Kellogg-Werksgelände.
Seit heute ist das Tor geöffnet. Bild: Radio Bremen | Heyko Habben

Die Weserpromenade endet nicht mehr am ehemaligen Bremer Kellogg-Werk in einer Sackgasse. Bisher mussten alle, die an der Weser entlang unterwegs waren, die Rampe hinter der Stephanibrücke nutzen, um in die Überseestadt zu kommen. Die letzten Meter entlang des Flussufers endeten vor einem Zaun, der das Kellogg-Areal umzäunte. Jetzt wurde der Zaun zum ersten Mal geöffnet.

Der neue Eigentümer des ehemaligen Bremer Kellogg-Areals, die Überseeinsel GmbH, plant auf dem Gelände ein Familien-Quartier. Der Überseeinsel-Prokurist Kai-Uwe Thase sagt, dass man mit der Öffnung des Weges "den Bremern ein Stück Weser zurückgeben" wolle.

Bis Ende 2020 soll die neue Querung über das ehemalige Werksgelände laut Thase – der bei Kellogg Betriebsleiter war – in dieser Form bestehen. Er hofft, dass ihn vor allem Menschen auf ihrem Arbeits- und Heimweg in und aus der Überseestadt nutzen.

Zwei Männer öffnen das Tor am ehemaligen Werksgelände von Kellogg in Bremen.
Kai-Uwe Thase (links) und Alfred Fox von der Überseeinsel GmbH öffnen das Tor. Bild: Radio Bremen | Heyko Habben

Was ab 2021 passiert, ist noch unklar – schließlich muss das Gelände zunächst entwickelt werden. Thase meint aber, dass die Weserpromenade auch nach 2020 nicht wieder in einer Sackgasse enden wird. Vermutlich werde sich die Wegführung aber noch einmal ändern, bevor das Areal fertig ist.

Kellogg-Gelände wird Familien-Quartier

Video vom 17. April 2018
Modell des Neubau auf dem alten Kellogg-Gelände.
Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Der Tag, 7. Januar 2019, 23:30 Uhr

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