Bremer Schüler lernen Schach im Unterricht

  • Seit diesem Schuljahr gibt es im Land Bremen das Unterrichtsfach Schach
  • 70 Schulklassen machen mit
  • Heute wurde das Pilotprojekt vorgestellt
Schüler der Grundschule an der Glockenstraße spielen Schach im Rahmen der Pressekonferenz zum Schulprojekt "Schach macht schlau".
Schach soll die Bildungschancen erhöhen. Seit Beginn dieses Schuljahres spielen auch Bremer Schüler an ihrer Schule Schach. Bild: DPA | Carmen Jaspersen

1.500 Grundschüler in Bremen und Bremerhaven haben seit Beginn dieses Schuljahres ein neues Unterrichtsfach: Schach. Denn Schach ist mehr als nur ein Denksport. Das Brettspiel beflügelt Fertigkeiten wie Konzentration, räumliches Denken, Sozialkompetenz, Rechnen und Lesefähigkeit.

Mehr als 70 Klassen machen bei dem Pilotprojekt "Schach macht schlau" mit. In allen vier Jahrgangsstufen dieser Klassen steht eine verbindliche Schachstunde pro Woche auf dem Lehrplan. Die Schüler lernen das Spiel dort gleichzeitig mit ihren Lehrern.

Initiiert wurde das Projekt vom Verein "Das erste Buch". Der Leiter ist der ehemalige Fußballprofi Marco Bode, der selbst seit seinem zehnten Lebensjahr Schach spielt. Durch die Schachstunden sollen die Kinder besser Lesen und Schreiben lernen können.

Heute wurde das Projekt in einer Bremer Grundschule vorgestellt. Nach Angaben des Vereins "Das erste Buch" ist es das größte Projekt seiner Art.

Laut der deutschen Schachjugend spielen in Deutschland rund 60.000 Kinder und Jugendliche in der Schule Schach.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Der Mittag, 12. November 2018, 13:15 Uhr