Exklusiv

"Rocker-Razzia" in Bremen-Nord

  • Polizei durchsucht Wohnungen von mutmaßlichen "Mongols"-Mitgliedern
  • Seit 2011 ist dieser Rocker-Club in Bremen verboten
  • Offenbar Kutten, T-Shirts und Symbole gefunden
Polizisten vor einem Haus, in dem eine Durchsuchung stattfindet. (Archivbild)
Auch in Baden Württemberg und in Rheinland Pfalz wurden Räumlichkeiten mutmaßlicher "Mongols"-Mitglieder durchsucht. (Symbolbild) Bild: DPA | Sebastian Willnow

Die Polizei hat am Dienstag in Bremen-Nord Wohnungen von mutmaßlichen Mitgliedern des verbotenen Rocker-Clubs "Mongols" durchsucht. Das Ganze war Teil einer bundesweiten Aktion gegen den Motorrad-Club. Nach buten un binnen-Informationen fand die Razzia in Wohnungen in Sankt Magnus statt. "Ich kann bestätigen, dass wir operative Maßnahmen durchgeführt haben", sagte der Leiter des Landeskriminalamtes Daniel Heinke.

Entlassung des "Mongols"-Präsidenten steht bevor

Seit 2011 sind die "Mongols" in Bremen verboten. Die Polizei befürchtet offenbar, dass sie sich erneut gründen könnten. Ob das mit der bevorstehenden Entlassung des wegen Drogenhandels inhaftierten "Mongols"-Präsidenten Ibrahim M. im Zusammenhang steht, wollte Heinke nicht kommentieren.

Es sollen bei der Aktion Kutten, T-Shirts und Symbole der "Mongols" gefunden worden sein. Auch in Baden Württemberg und in Rheinland Pfalz wurden Räumlichkeiten mutmaßlicher "Mongols"-Mitglieder durchsucht.

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 31. Juli 2019, 19:30 Uhr