Meinungsmelder

Meinungsmelder finden Freipark gut – hingehen wollen aber nur wenige

Kettenkarussell auf dem Bremer Freimarkt.
Über das Kettenkarussell dürfen sich die Besucher des Freiparks ebenso freuen wie sonst auf dem Freimarkt. Bild: DPA | Torsten Krueger/Chromorange

Die meisten Befragten sind froh, dass der Freimarkt in Bremen trotz Corona heute in abgespeckter Form als Freipark beginnt. Das Alkoholverbot finden viele familienfreundlich.

Zwar gehört für viele Bremerinnen und Bremer das Gedränge auf dem Freimarkt einfach zur fünften Jahreszeit dazu, wie ein 68-jähriger Meinungsmelder aus Bremen-Nord erklärt. Trotzdem freut sich mit 51 Prozent eine Mehrheit der Befragten darüber, dass der Freimarkt als temporärer Freizeitpark mit vielen Corona-Schutzmaßnahmen überhaupt stattfindet – ohne Gedränge. Sie kommentieren das Konzept "Ischa Freipaak" mit gehobenem Daumen.

Daumen hoch für den "Freipaak"

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Zur Begründung für ihre Zustimmung zum Freipark sagen viele Meinungsmelder kurz und knapp: "besser als nichts." Andere freuen sich für die Schaustellerinnnen und Schausteller, die doch schließlich auf die Umsätze durch das Volksfest angewiesen seien. Viele Befragte freuen sich auch deshalb über den Freipark, weil dieser für "ein bisschen Normalität" in Corona-Zeiten stehe.

"Haben Sie vor, den Freipaak zu besuchen?"

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Obwohl viele Meinungsmelderinnen und Meinungsmelder den Freipark begrüßen, haben nur wenige vor, ihn tatsächlich zu besuchen: 14 Prozent. Für 42 Prozent der Befragten steht dagegen schon fest, dass sie sich nicht zum Freipark auf der Bürgerweide blicken lassen werden.

Bestnoten für das Konzept des Volksfests

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Dabei sind nahezu alle Befragten vom Konzept des Ersatz-Volksfests überzeugt. Sie bewerten die Veränderungen gegenüber dem Freimarkt aufgrund der Corona-Pandemie insgesamt mit der Schulnote "Zwei plus".

"Kein Alkohol und endlich wieder der Zauber für Kinder, der durch Betrunkene und Straftaten in den letzten zehn Jahren verloren gegangen ist!", freut sich etwa eine 31-jährige Meinungsmelderin aus der Vahr. Eine 54-jährige aus Hemelingen stimmt ihr zu, spricht im Zusammenhang mit dem Alkoholverbot gar von der "besten Entscheidung".

So laufen die Planungen für den Bremer Freipark

Video vom 18. September 2020
Ein Flyer für den neuen Freipark in Bremen namens Ischa Freipaak.
Bild: Radio Bremen

Autor

  • Alexander Schnackenburg Autor

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 2. Oktober, 19.30 Uhr