Prozessauftakt nach Schüssen auf Jugendlichen in Bremen-Arsten

Audio vom 1. Oktober 2021
 Das Landgericht an der Domsheide in Bremen.
Bild: Radio Bremen | Martin von Minden
Bild: Radio Bremen | Martin von Minden
  • Prozess gegen zwei Männer vor dem Landgericht Bremen
  • Sie sollen einen damals 17-Jährigen niedergeschossen haben
  • Der Jugendliche musste notoperiert werden

Im Prozess um versuchten Totschlag wurde am Freitagvormittag im Landgericht Bremen die Anklageschrift verlesen. Zwei Männern wird vorgeworfen, bei einem illegalen Waffengeschäft in Bremen-Arsten im März auf zwei andere Männer geschossen und einen 17-Jährigen dabei schwer verletzt zu haben. Der Jugendliche musste notoperiert werden.

Zunächst galt der 18-jährige Angeklagte als vermeintlicher Schütze – vor Gericht stritt er dies jetzt ab. Tatsächlich wird bei ihm nicht mehr von einem dringendem Tatverdacht ausgegangen, so ein Landgerichtssprecher. Der 18-Jährige Angeklagte gab vor Gericht zu Protokoll, dass sein 33-jähriger Freund, den er von Online-Computerspielen kennen würde, ihm Geld angeboten hätte, wenn er ihn beim Waffenkauf lediglich begleiten würde.

Der 33-Jährige hingegen, der noch in Haft ist, schweigt zu den Vorwürfen. Die Hauptverhandlung wird Mitte Oktober fortgesetzt, dann mit ersten Zeugen.

Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Nachrichten, 1. Oktober 2021, 8 Uhr