Polizei "entdeckt" eigenen Twitteraccount

"Huch, wir haben ja einen Twitter-Account". Die Bremer Polizei verrät, warum sie ihren Social-Media-Kanal fast zwei Jahre nicht genutzt hat – und wie sie ihn künftig füttern will.

Blaue Uniformjacke mit Aufschrift: Polizei - Social Media
Die Social-Media-Abteilung der Bremer Polizei ist jetzt ausreichend besetzt, sodass sie auch auf Twitter aktiv wird. Bild: DPA | Swen Pförtner

Hurra, ein Tweet. Am Neujahrstag hat die Polizei Bremen ihren ersten Tweet abgesetzt. "Wir hatten uns schon Ende 2016 den Twitternamen Polizei Bremen gesichert, damit uns keiner zuvorkommt und den Namen wegschnappt", sagt Polizeikommissar Tarik Gogic vom Social Media Team der Polizei Bremen. "Damals sind wir auch mit Facebook gestartet, aber es fehlte noch das Personal, um die Kanäle zu bedienen." Jetzt habe man ein fünfköpfiges Social Media Team, um auch Twitter zu bestücken. Die Reaktionen auf den humorvollen Start des Twitteraccounts waren durchweg positiv und der erste Post bekam inzwischen mehr als 4.000 Likes. Die Polizei setzte inzwischen auch weitere Tweets ab.

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Künftig will die Polizei Bremen den Kanal sowohl für Geschichten aus dem polizeilichen Alltag als auch für Pressemitteilungen nutzen. Darüber hinaus will sie aber auch Sondereinsätze bei Demonstrationen oder Fußballspielen mit Tweets begleiten. Sie bittet jetzt schon über Twitter aktiv um Hilfe aus der Bevölkerung bei ihren Ermittlungen. Auch als Informationskanal soll der Account dienen, um beispielsweise bei großen Ereignissen bekanntzugeben, wo noch freie Parkplätze zur Verfügung stehen oder welche Bereiche besser zu meiden sind.

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Und Gott bewahre ist der Twitteraccount auch geeignet für echte Gefahrenlagen, um die Bevölkerung auch auf diesem Wege schnell zu informieren.

Tarik Gogic, Social Media Team der Bremer Polizei

Jetzt Twitter, bald Instagram?

Die Polizei Bremen hat im Blick, wie sich auch andere Polizeidienststellen im Internet präsentieren. So schaue man über den Tellerrand und prüfe beispielsweise auch, ob Instagram als Plattform sinnvoll sein könnte.

Dieses Thema im Programm: Bremen Next, Next am Morgen, 3. Januar 2019, 8:40 Uhr