Polarstern bricht zu neuer Arktis-Expedition auf

  • Eisbrecher Polarstern läuft zu neuer Expedition aus
  • Wissenschaftler wollen Auswirkungen des Klimawandels erforschen
  • 2019 soll Schiff sich monatelang im Eis einfrieren lassen
Der deutsche Forschungseisbrecher Polarstern
Die Reise auf dem Forschungseisbrecher Polarstern beginnt in Bremerhaven. Bild: Alfred-Wegner-Institut | Stefanie Arndt

Der Forschungseisbrecher Polarstern startet in Bremerhaven zu seiner nächsten Expedition in die Arktis. Die Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts wollen weitere Auswirkungen des Klimawandels erforschen.

Wassertemperatur um ein Grad gestiegen

Konkret geht es um Meeresströmungen und um die Frage, wie sich kaltes und warmes Wasser vermischen. Denn das Wasser ist in den vergangenen 30 Jahren durchschnittlich um ein Grad wärmer geworden. Durch Wirbel strömt warmes Wasser weiter nach Norden und lässt so Gletscher von unten schmelzen. Die Wissenschaftler wollen darum auch zusätzliche Sensoren platzieren, um die Strömung langfristig messen zu können.

Für das kommende Jahr plant das Alfred-Wegener-Institut eine der bisher größten Arktis-Expeditionen der Polarstern. Das Schiff soll sich für mehrere Monate im Eis einfrieren lassen, um die Arktis im Jahresverlauf erforschen zu können.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Der Morgen, 10 Juli 2018, 8 Uhr