Das hat ein Bremer Flugzeug-Fan beim G20-Gipfel fotografiert

Planespotter sind fasziniert von Flugzeugen. Einer von ihnen ist der Bremer Jörg Wartinger. Seit rund 25 Jahren fotografiert der 48-Jährige Flugzeuge aller Art. Am Anreisetag der Teilnehmer des G20-Gipfels in Hamburg konnten sich Wartinger und rund 700 weitere Planespotter über zahlreiche Landeanflüge freuen.

Welche Flugzeuge haben Sie anlässlich des G20-Gipfels fotografiert?
Ich war 16 Stunden vor Ort, fotografieren konnte ich insgesamt zirka 20 Flugzeuge. Darunter waren die Maschinen aus China, Brasilien, Südafrika, Kanada, dem Senegal, Saudi-Arabien, Korea, der Türkei, Japan, Australien, England und den USA. Mir ist eigentlich keine durch die Lappen gegangen, nur die Maschine von Wladimir Putin kam erst nach 22 Uhr, da war leider das Licht schon weg.
Haben Sie von den zahlreichen Krawallen in der Innenstadt etwas mitbekommen?
Nein, bei uns vor Ort am Flughafen war alles ruhig. Die Polizei hat uns vorab über die sozialen Netzwerke gut darüber informiert, wo wir stehen dürfen und wo nicht. Sie sind zwar an uns vorbei patrouilliert, haben uns aber in Ruhe gelassen und freundlich Guten Morgen gesagt.
Was macht den Reiz des Planespottings aus?
Der Reiz des Planespottings ist die Faszination Fliegen. Der Geruch des verbrannten Treibstoffs und des Gummiabriebs der Reifen sowie die Triebwerksgeräusche der Flieger finde ich faszinierend.
Wie muss man sich das vorstellen: Wie funktioniert Planespotting?
Planespotting geht ganz einfach. Man braucht eine gute Kamera , die nötige Zeit und das Interesse, macht sich auf den Weg zum Flughafen und knipst los.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Der Tag, 7. Juli 2017, 23:30 Uhr