Pflegeausbildung in Bremen: Alle Dienstleister sollen zahlen

  • Betriebe, die nicht ausbilden, sollen in einen Fonds einzahlen
  • So sollen zusätzliche Plätze in Ausbildungsbetrieben finanziert werden
  • 550 Azubis fangen im April 2020 an
Eine Pflegerin schiebt einen Rollstuhl.
In Bremen herrscht ein hoher Bedarf an Pflegekräften (Symbolbild). Bild: DPA | Christophe Gateau

Die Finanzierung der Pflegeausbildung im Land Bremen steht. Ab kommenden Jahr müssen sich auch Pflegedienstleister, die nicht ausbilden, an den Kosten der Ausbildung beteiligen. Sie müssen in Zukunft in einen Fonds einzahlen. Mit dem Geld werden zusätzliche Ausbildungsplätze in Betrieben finanziert, die eine Pflegeausbildung anbieten. Die Finanzierung der Pflegeausbildung werde so auf neue Füße gestellt, erklärt Sozialsenatorin Anja Stahmann (Grüne).

Neu wird auch ab dem kommenden Jahr sein, dass die Ausbildung für die Pflege von kranken Erwachsenen, Kindern und älteren Menschen zusammengefasst wird. Dies soll ermöglichen, dass die Pflegefachkräfte in allen drei Bereichen arbeiten können. Die ersten Kurse dafür starten im April kommenden Jahres. Rund 550 Auszubildende sollen dann anfangen.

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 10. September 2019, 18 Uhr