Bremer Autofahrer sollen fürs Parken stärker zur Kasse gebeten werden

  • Höhe und Zeitpunkt stehen noch nicht fest
  • Verkehrs- und Innenressort planen Anwohnerparken in zwei Stadtteilen
  • Pilotprojekt in Findorff und der östlichen Vorstadt soll bis zum Freimarkt ausgewertet sein
Eine Reihe Autos, die auf einem Bordstein parken und den Gehweg verengen.

Parken in Bremen könnte bald teurer werden. Wann genau und wie hoch die Gebühren an den Parkautomaten in Bremen angehoben werden, ist jedoch noch nicht klar. Das geht aus einem gemeinsamen Strategiepapier der Verkehrs- und der Innenbehörde hervor, das am Mittwoch vorgestellt wurde. Die Ressorts sprechen aber von einer "angemessenen Veränderung der Parkgebühr". Aktuell werden die Parkgebühren in anderen Städten verglichen, hieß es auf Nachfrage.

Eine andere Maßnahme ist bereits schon konkreter: Das Parken in Findorff und der Östlichen Vorstadt soll bald in vielen Straßen nur noch für Anwohner möglich sein. Hier soll testweise das Anwohnerparken eingeführt werden. Hintergrund ist, dass gerade in den betroffenen Stadtteilen viele Pendler tagsüber die Fußwege zuparken. Verkehrssenatorin Maike Schaefer (Grüne) will das in Zusammenarbeit mit Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) ab Frühjahr ändern. Das Pilotprojekt solle bis zum Freimarkt im Herbst abgeschlossen sein und ausgewertet werden. Dann kommt es vielleicht auch für andere Stadtteile.

Rückblick: Fehlende Parkplätze in Bremen: Wie könnte das Problem gelöst werden?

Einige Autos stehen in einer Reihe

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Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Rundschau am Nachmittag, 12. Februar 2020, 16 Uhr.