Was passiert mit dem Bremer Papageienhaus?

Lange stand es leer, doch auf einmal gibt es viele neue Ideen für das "Papageienhaus". Der Kunst- und Kulturverein "Zucker" möchte rein, doch auch die SPD hat Pläne für das Gebäude.

Das Bremer Papageienhaus, das Maskottchen, ein Papagei, im Vordergrund.
Wer will ins "Papageienhaus" ziehen?
Interesse hat der Verein Zucker bekundet. Er hat am Donnerstag der Sozial- und der Finanzbehörde ein entsprechendes Nutzungskonzept vorgelegt. Zucker würde dort gern langfristig Atelier- und Ausstellungsflächen für Künstler anbieten.
Aus der Bremer SPD kommt eine andere Idee: Das Gebäude so umbauen, dass Studenten oder Azubis dort wohnen können. Das allerdings dürfte teuer und langwierig werden.
Warum will das Zucker jetzt in dieses Gebäude?
Der Verein ist ab Ende des Jahres quasi heimatlos. Denn der Nutzungsvertrag im Kellogg-Haus läuft dann aus. Das Zucker möchte im Jakobushaus vorübergehend auch seine Partysparte unterbringen. Eigentlich ist für den Club der Hochbunker an der Hans-Böckler-Straße vorgesehen, doch das Verfahren zieht sich hin. Daher sucht der Verein kurzfristig eine Bleibe.
Gibt es Unterstützer für die Pläne des Zucker?
Ja. Kai Wargalla, Vorstandssprecherin der Grünen in Bremen, macht sich für die Idee des Zucker stark. Sie will auf der kommenden Landesmitgliederversammlung einen entsprechenden Antrag einreichen.

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 2. November 2017, 19:30 Uhr