Bildungsprojekt aus Bremerhaven gewinnt Nordwest-Award

  • Bildungsprojekt Phänomenta gewinnt 10.000 Euro Preisgeld
  • Projekt will Kinder für Naturwissenschaften begeistern
  • Insgesamt hatten sich 114 Initiativen beworben
Ein Mann balanciert einen Wasserball auf einem Luftstrom in der Phänomenta in Bremerhaven.
Ralf Seidel hat die Phänomenta Bremerhaven mit aufgebaut. Bild: Metropolregion Nordwest

Das Bremerhavener Kinder-Bildungsprojekt Phänomenta ist am Montagabend in Oldenburg mit dem Nordwest-Award ausgezeichnet worden. Der gemeinnützige Verein Phänomenta will Kinder und Jugendliche für Naturwissenschaften, Mathematik und Technik begeistern. Sie können in der Ausstellung sowie in eigenen Chemie- und Biologie-Laboren zum Beispiel experimentieren, am Mikroskop arbeiten oder Roboter programmieren.

Ein Kind stellt verschiedenfarbige Klötzchen übereinander in der Phänomenta in Bremerhaven.
In der Phänomenta können Kinder WIssenschaft spielerisch erfahren und begreifen. Bild: Metropolregion Nordwest

"Spielerisch Wissen zu vermitteln und Technik begreifbar zu machen, schafft die Grundlagen, um Fachkräfte für morgen auszubilden", sagte die niedersächsische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten, Birgit Honé, die das Bremerhavener Projekt bei der Preisverleihung vorstellte. Den mit 40.000 Euro dotierten Preis teilen sich vier Preisträger. 114 Initiativen hatte sich in diesem Jahr für den Preis der Metropolregion Nordwest beworben.

Preisgeld für Projekt in Cuxland

Mit den 10.000 Euro Preisgeld will Phänomenta das Projekt "Haus der kleinen Forscher" fördern. "Das ist ein bundesweites Kindertagesstätten-Projekt, wo wir zwei Netzwerke von der Phänomenta aus koordinieren. Wir würden mit dem Preisgeld gern Aktivitäten im Netzwerk Cuxland verstärken. Da gibt es eine größere Zahl an Kindertagesstätten, die nicht einbezogen sind", erklärt Ralf Seidel von der Phänomenta.

Dieses Thema im Programm: Hörfunknachrichten, 16. April 2018, 23 Uhr