Niedersachsens Schulen machen im neuen Jahr mit halben Klassen weiter

  • Unterricht für Klassen 5 bis 12 soll in geteilten Klassen stattfinden
  • Für Grundschulen gilt in neuen Jahr weiter Präsenzunterricht
  • Grundschüler müssen aber auch im Unterricht Masken tragen
Ein Mund-Nasen-Schutz hängt an einem Schultisch in einer Schulklasse.
Bis zum Ende des Schulhalbjahres am 31. Januar setzt Niedersachsen zunächst weiter auf Unterricht mit sich abwechselnden Teilklassen. Bild: Imago | Michael Weber

Nach den Weihnachtsferien soll der Schulbetrieb in Niedersachsen am 11. Januar unter Einschränkungen wieder starten. Das kündigte Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) am Dienstag an. Die Jahrgänge 5 bis 12 sollen im Szenario B unterrichtet werden, also Unterricht mit geteilten Klassen, die sich abwechseln. Für angehende Abiturienten der 13. Klasse bleibt es beim Präsenzunterricht, allerdings mit einer Maskenpflicht auch im Unterricht.

Die Grundschulen bleiben ebenfalls im Präsenzbetrieb, jedoch mit einer Maskenpflicht für alle Kinder im Unterricht. Bei Infektionsfällen wechseln auch die Grundschulen ins Szenario B. Diese Regelung gelte bis zum Halbjahresende am 31. Januar. Für das zweite Halbjahr soll dann nach dem bisherigen Plan abhängig von den Inzidenzzahlen unterrichtet werden, entweder mit vollen Klassen oder mit Teilklassen. Möglicherweise werden die Inzidenzwerte, ab denen unterschiedliche Szenarien greifen, auch noch verändert, so Tonne. Auch das reine Distanzlernen, das Szenario C, soll an einen Inzidenzwert gekoppelt werden.

Rückblick: Bremer Bildungssenatorin: Keine massenhaften Infektionen in Schulen

Video vom 7. Dezember 2020
Claudia Bogedan im Interview. Sie trägt eine Mund-Nasen-Bedeckung.
Bild: Radio Bremen

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 15. Dezember 2020, 19:30 Uhr