Bremen könnte 2018 neuen Feiertag bekommen

  • Der Reformationstag soll dauerhaft als Feiertag gelten
  • Niedersachsen will im ersten Halbjahr 2018 entscheiden
  • Viele Bremer Parteien begrüßen zusätzlichen Feiertag
Reformtationstag als Feiertag in einem Kalender
2017 war der Reformationstag erstmalig ein bundesweiter Feiertag. Geht es nach Bürgermeister Carsten Sieling, gilt der 31. Oktober in Zukunft in Bremen immer als regulärer Feiertag. Bild: Imago | CHROMORANGE

Bremen könnte schon im kommenden Jahr einen zusätzlichen Feiertag bekommen. Niedersachsen macht nun Duck bei dem Projekt, das in ganz Norddeutschland gelten soll. "Ich erwarte eine Entscheidung zum neuen Feiertag im ersten Halbjahr 2018", sagte Ministerpräsident Weil der dpa. Schließlich solle es schon im selben Jahr losgehen.

Dass Niedersachsen einen zusätzlichen Feiertag einführen will, steht im Koalitionsvertrag. Nur der Termin ist noch offen. Regierungschef Weil plädiert wie sein Bremer Amtskollege, Bürgermeister Carsten Sieling, für den Reformationstag als dauerhaften Feiertag. Das passe gut unter die Überschrift "Zusammenarbeit der Religionen".

Weil will nun Gespräche mit den Kirchen, der Wirtschaft und der Opposition darüber führen. In Bremen gibt es noch keine konkreten Pläne. Aber die meisten Parteien begrüßen einen zusätzlichen Feiertag.

Bislang haben die Nordländer neun Feiertage, Bayern dagegen 13. Deshalb wollen auch Schleswig-Holstein und Hamburg den zusätzlichen Feiertag.

Dieses Thema im Programm: Hörfunknachrichten, 25. Dezember 2017, 18 Uhr