Neue Geno-Chefin: "Schwarze Null ist erreichbar"

  • Vorgängerin Dernedde wurde Ende 2019 entlassen
  • Dorothea Dreizehnter will Geno aus negativen Schlagzeilen führen
  • Gesundheit Nord brauchte bereits mehrfach Millionenzuschüsse
Video vom 1. September 2020
DIe neue Geno Chefin Dorothea Dreizehnter im Studio von buten un binnen.
Bild: Radio Bremen

Beim Bremer Klinikverbund Gesundheit Nord (Geno) tritt an diesem Dienstag die neue Chefin Dorothea Dreizehnter ihren Job an. Die Internistin war die letzten 20 Jahre im Klinik-Management tätig, zuletzt als Geschäftsführerin eines Krankenhauses in Frankfurt.

Dreizehnter will die Gesundheit Nord aus den negativen Schlagzeilen führen, sagte sie zu buten un binnen. Neben einem guten medizinischen Angebot wolle sie die Häuser auch auf wirtschaftlich stabile Füße stellen. "Die schwarze Null ist erreichbar", sagte Dreizehnter. Sie glaube, dass die Geno mit den richtigen strukturellen Entscheidungen "vielleicht auch relativ schnell" einige Schritte vorankommen könne. Das bedeute nicht unbedingt, dass Abteilungen wegfallen müssen oder andere Sparmaßnahmen ergriffen werden müssen.

Die Geno hat seit einigen Jahren finanzielle Probleme und brauchte bereits mehrfach staatliche Zuschüsse in Millionenhöhe. Angesichts der immensen wirtschaftlichen Probleme war die damalige Geno-Geschäftsführerin Ende 2019 abgelöst worden.

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 1. September 2020, 7 Uhr