Neues Naturschutzgebiet zwischen Küste und Bremen-Nord

  • Niedersachsen schafft neues Naturschutzgebiet "Tideweser"
  • Zusammenfassung bereits existierender Schutzzonen
  • Lebensraum für Neunaugen, Fischotter, Fledermäuse und Brutvögel
Fischotter sitzt auf einem Baumstumpf
Fischotter sollen von dem neuen Naturschutzgebiet profitieren. Bild: DPA | U. Walz

Weite Teile der Weser und ihrer Ufer sind seit Jahren durch unterschiedliche EU-Vorgaben zu Schutzgebieten erklärt worden. Das Land Niedersachsen hat daraus jetzt nationales Recht gemacht.

Das neue Naturschutzgebiet "Tideweser" erstreckt sich – mit Unterbrechungen – vom "Fedderwarder Fahrwasser" in der Außenweser den Fluss hinauf bis zur Ortschaft Warfleth gegenüber von Blumenthal. Es ist rund 4000 Hektar groß und befindet sich in den Landkreisen Wesermarsch, Cuxhaven und Osterholz sowie im kreis- und gemeindefreien Gebiet des Küstenmeeres.

Bedeutsam für Neunaugen, Fischotter und Fledermäuse

Es hat besondere Bedeutung für Neunaugen, Fischotter und Teichfledermäuse. Darüber hinaus ist es für viele Brut- und Gastvögel wichtiger Lebens- und Nahrungsraum. Deshalb müsse sich die Landwirtschaft im Bereich des Vogelschutzgebiets Unterweser künftig stärker an die Interessen der Vogelwelt anpassen, schreibt die Behörde.

Dieses Thema im Programm: Bremen Eins, Nachrichten, 18 Uhr, 14. Februar 2019