Wie nutze ich eine Maske richtig? Diese 3 Dinge sollten Sie beachten

Seit Montag gilt auch in Bremen eine Mundschutzpflicht. Damit die Masken etwas bringen, muss man sie aber richtig tragen. Dabei gibt es einiges zu beachten.

Eine Frau trägt eine selbstgemachte Maske aus Baumwolle und steht vor einer grauen Hausfassade.
Die Schutzmaske sollte Mund und Nase bedecken. Bild: DPA | Kirsten Nijhof

Beim Shoppen oder in der Straßenbahn die ganze Zeit ein Stück Stoff im Gesicht zu haben, ist für viele Bremer wohl noch ungewohnt. Da ist es kein Wunder, dass immer wieder an der Maske herumgezupft wird. Doch das ist ein No-Go – so wie einige andere Dinge vor, während und auch nach dem Tragen.

1 Beim Aufsetzen

Der erste Schritt beim Aufsetzen der Maske sollte immer das Händewaschen sein – und zwar mindestens 20 Sekunden lang mit Seife. So wird verhindert, dass zum Beispiel Viren über die Finger an die Innenseite der Maske gelangen. Aus diesem Grund sollte die Maske außerdem möglichst nur an den Gummibändern angefasst werden. Das schreibt das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte auf seiner Webseite.

Für alle, die einen Bart haben, gibt es schlechte Neuigkeiten: Dieser muss so kurz rasiert werden, dass die Maske ihn komplett bedecken kann. Wer lange Haare hat, sollte sie beim Anziehen der Maske zu einem Zopf binden. Auch Brillen müssen abgenommen werden. Wenn das geschehen ist, wird die Maske an den Gummibändern genommen und aufgesetzt. Hierbei ist es wichtig, dass sowohl Mund als auch Nase bedeckt sind.

Wenn an der oberen Seite der Maske ein Draht eingearbeitet ist, wird dieser nun an die Nase gedrückt. Ein Tipp für alle, die keine selbstgemachte Maske, sondern eine OP-Maske tragen: Die farbige Seite der Maske muss beim Tragen nach außen zeigen. Anschließend können Brillen wieder aufgesetzt werden – fertig!

2 Beim Tragen

Wenn die Maske einmal sitzt, sollte sie nicht mehr angefasst werden. Denn ansonsten können Viren und Bakterien über die Finger an die Maske und in das Gesicht gelangen. Und auch andersherum können Viren übertragen werden.

Natürlich ist es störend, zum Beispiel beim Sprechen ein Stück Stoff vor dem Mund zu haben. Allerdings sollte der Mundschutz trotzdem niemals unter das Kinn geschoben werden. Denn auch so könnten Viren von der Außenseite der Maske in das Gesicht gelangen.

3 Beim Absetzen und nach dem Tragen

Ein Mundschutz muss dann ausgewechselt werden, wenn er feucht geworden ist. Dabei ist es wieder wichtig, die Maske nur an den Gummibändern zu berühren um keine Viren auf die Finger zu übertragen. Anschließend sollte die Maske in einen luftdichten Behälter gelegt werden, bis sie gewaschen wird. Zuletzt steht einmal mehr das Händewaschen an.

Um den Mundschutz zu reinigen, gibt es verschiedene Möglichkeiten: In der Waschmaschine sollten die Masken bei mindestens 60 Grad gewaschen werden. Außerdem ist es möglich, die Maske fünf Minuten in einem Topf auszukochen oder sie eine halbe Stunde lang bei 70 Grad in einem Backofen zu erhitzen. Vor dem nächsten Tragen muss die Maske aber in jedem Fall komplett durchgetrocknet sein.

Das sagen Bremer zu der Maskenpflicht

Video vom 27. April 2020
Eine Frau und ein Mann mit Mundschutz im Supermarkt.

Autorin

  • Rebecca Küsters

Dieses Thema im Programm: buten un binnen, 27. April 2020, 19:30 Uhr