Mieten in Bremen günstiger als im Bundesdurchschnitt

Mieten in Bremen günstiger als im Bundesdurchschnitt

Audio vom 6. Oktober 2021
Geld liegt auf einem Mietvertrag
Bild: Imago | Steinach
Bild: Imago | Steinach
  • Zu diesem Ergebnis kommt der Wohnpreisspiegel des Immobilienverbandes Deutschland
  • Verband hat Daten von 400 Städten aus dem ersten Halbjahr 2021 ausgewertet
  • Auch in Bremen Mietanstieg um 3,8 Prozent in der ersten Jahreshälfte

Die Mieten in Bremen und Niedersachsen liegen unter dem Bundesdurchschnitt. Das geht aus dem aktuellen Wohnpreisspiegel des Immobilienverbandes Deutschland (IVD) hervor. Der IVD hat Daten von 400 Städten aus dem ersten Halbjahr zugrunde gelegt.

Im Land Bremen zahlen Mieter demnach bei Neuverträgen rund 7,90 Euro pro Quadratmeter – in Niedersachsen sind es 7,85 Euro. Der Bundesdurchschnitt liegt etwas höher – bei 8,55 Euro pro Quadratmeter.

Mietanstieg um 3,8 Prozent im ersten Halbjahr

Laut Wohnpreisspiegel sind die Mieten in der Stadt Bremen in der ersten Hälfte des Jahres um 3,8 Prozent gestiegen. Das sei nicht vergleichbar mit Städten wie Hamburg und München, in denen die Preise für Wohnraum regelrecht explodierten, heißt es vom Mieterverein Bremen. Eine Mieterhöhung von 3,8 Prozent falle aber bei den Bremern mit geringem Einkommen schon ins Gewicht.

Wie wird bezahlbares Wohnen in Zukunft in Bremen möglich sein?

Video vom 17. August 2021
Eine Straße in der Bremer Neustadt mit Reihenhäusern in denen Einlegerwohnungen sind. Auf der Straße parken Autos.
Bild: Radio Bremen
Bild: Radio Bremen

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Dieses Thema im Programm: Bremen Zwei, Nachrichten, 6. Oktober, 15 Uhr